Das Wichtigste (TL;DR):
- Ringelflechte ist eine Pilzinfektion der Haut und des Fells bei Hunden, verursacht durch Dermatophyten wie Microsporum canis, und ist auf den Menschen übertragbar (Zoonose).
- Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt mit einem infizierten Tier oder indirekt über kontaminierte Gegenstände und die Umgebung, wobei die Pilzsporen mehrere Monate überleben können.
- Die Behandlung ist langwierig (4 bis 8 Wochen) und umfasst die Gabe von Antimykotika sowie eine Desinfektion der Umgebung. Der Hund bleibt ansteckend, bis der Tierarzt die vollständige Heilung bestätigt hat.
Was ist Ringelflechte bei Hunden und wodurch wird sie verursacht?
Ringelflechte bei Hunden ist eine Pilzinfektion der Haut, des Fells und gelegentlich auch der Krallen. Sie wird durch sogenannte Dermatophyten verursacht, vor allem durch Microsporum canis, aber auch durch Microsporum gypseum und Trichophyton mentagrophytes. Diese Pilze siedeln sich auf der Hautoberfläche an und ernähren sich von Keratin, das in Haut, Haaren und Krallen enthalten ist. Es handelt sich somit um eine Mykose.
Ringelflechte kann viele Tierarten befallen, darunter Hunde, Katzen, Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Kaninchen, Meerschweinchen, Frettchen sowie bestimmte Wildtiere wie Nagetiere und Primaten.
Wie steckt sich ein Hund mit dem Ringelflechte-Pilz an?
Hunde infizieren sich mit Ringelflechte vor allem durch direkten Kontakt mit einem infizierten Tier oder indirekt über Pilzsporen aus der Umgebung.
Hautkontakt
Tiere können sich mit Ringelflechte anstecken, wenn sie in direkten Kontakt mit einem infizierten Tier kommen, etwa beim Spielen, Raufen oder bei der gegenseitigen Fellpflege.
Übertragung durch die Mutter
Infizierte Mütter können die Ringelflechte durch engen Kontakt auf ihre Jungen übertragen.
Kontaminierte Gegenstände
Eine Ansteckung ist auch möglich, wenn Tiere mit Gegenständen in Berührung kommen, die mit Pilzsporen belastet sind, wie Bürsten, Halsbänder, Liegeplätze, Spielzeug oder andere Ausrüstungsgegenstände.
Kontaminierte Oberflächen
Ringelflechte-Sporen können in der Umgebung lange überleben, zum Beispiel auf Böden, Möbeln, Käfigen, Gehegen oder sogar im Erdreich. Tiere können sich infizieren, wenn sie über diese Flächen laufen, sich darauf legen oder sich daran reiben.
Kleidung und Hände von Menschen
Auch Menschen können Pilzsporen über Kleidung oder Hände weitertragen, nachdem sie Kontakt mit einem infizierten Tier oder kontaminierten Gegenständen hatten, und diese unbemerkt auf andere Tiere übertragen.
Welche Faktoren begünstigen eine Infektion?
Es gibt bestimmte begünstigende Faktoren.
Geschwächtes Immunsystem (Welpen)
Tiere mit einem geschwächten Immunsystem sind besonders anfällig. Dazu zählen Welpen sowie Tiere, deren Abwehrkräfte durch Erkrankungen, Parasitenbefall (z. B. äußere Parasiten wie Zecken), Stress oder Unterernährung beeinträchtigt sind.
Umgebungsbedingungen
Warme und feuchte Umgebungen begünstigen die Vermehrung von Pilzsporen und erhöhen somit das Infektionsrisiko.
Überbelegung
Tiere, die unter überbelegten Bedingungen leben, wie z. B. in Tierheimen oder Zuchtbetrieben, sind aufgrund des engen Kontakts und der oft unzureichenden Hygiene einem höheren Risiko ausgesetzt.
Hygiene
Eine schlechte Hygiene, sowohl beim Tier als auch in seiner Umgebung, kann die Ausbreitung von Ringelflechte begünstigen.
Ringelflechte tritt bei Hunden vergleichsweise selten auf. In den meisten Fällen sind Katzen betroffen, die die Infektion auf Hunde übertragen können, wenn sie im selben Haushalt leben.
Wie wird Ringelflechte auf den Menschen übertragen?
Ringelflechte kann vom Tier auf den Menschen übertragen werden. Die gleichen dermatophytischen Pilze, die Tiere infizieren, können auch beim Menschen charakteristische Hautveränderungen verursachen. Die Ansteckung erfolgt hauptsächlich durch direkten Kontakt mit einem infizierten Tier oder indirekt über Gegenstände, die mit Pilzsporen kontaminiert sind.
Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch findet jedoch nicht statt: Die Übertragung auf den Menschen erfolgt ausschließlich durch den Kontakt mit einem infizierten Tier.
Kinder sind dabei besonders häufig betroffen, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist.
Da Ringelflechte eine Zoonose ist, ist es besonders wichtig, die Erkrankung bei Hunden frühzeitig zu erkennen, um eine Übertragung auf den Menschen zu vermeiden.

Was sind die Symptome von Ringelflechte?
Bei Hunden
Folgende Symptome können auf eine Ringelflechte beim Hund hindeuten:
- Kreisförmiger Haarausfall (Alopezie): kahle Stellen, an denen das Fell ausgedünnt ist oder vollständig fehlt, häufig begleitet von schuppiger oder verkrusteter Haut.
- Juckreiz: Manche Hunde verspüren Juckreiz, dieser ist jedoch nicht in allen Fällen vorhanden.
- Hautrötungen und -reizungen: Die Haut um die betroffenen Bereiche kann gerötet, entzündet oder gereizt sein.
- Krusten und Schuppen: Die Läsionen sind oft mit Krusten und Schuppen bedeckt, wodurch sich die Haut rau anfühlt.
- Kralleninfektionen: In einigen Fällen können auch die Krallen betroffen sein und brüchig oder deformiert erscheinen.
- Hautfalten bleiben verschont: Mitunter sind Hautfalten nicht betroffen, während sich die Ringelflechte an anderen Körperstellen zeigt.
- Schnelle Ausbreitung: Ohne Behandlung können sich die Läsionen im Verlauf der Infektion rasch ausbreiten.
Die Ausprägung der Symptome kann von Hund zu Hund variieren. Zudem können einige Hunde Träger der Ringelflechte sein, ohne sichtbare klinische Anzeichen zu zeigen (asymptomatisch).
Beim Menschen
Beim Menschen wird die typische Hautveränderung nach einer Ansteckung als Herpes circinatus bezeichnet. Sie äußert sich durch ringförmige, gerötete Flecken, die sich nach und nach ausbreiten, während der zentrale Bereich heller wird. Die betroffene Haut kann schuppen, sich abschälen oder mit Krusten bedeckt sein. In manchen Fällen können sich bakterielle Infektionen auf den Ringelflechte-Läsionen entwickeln, was die Beschwerden verstärkt. Ringelflechte kann an allen Körperstellen auftreten, besonders häufig jedoch auf der Kopfhaut. Starker Juckreiz ist ebenfalls möglich. In der Regel heilen die Hautveränderungen innerhalb weniger Wochen von selbst ab.
Antimykotische Cremes können eingesetzt werden, um die Heilung zu beschleunigen. Insgesamt handelt es sich um eine gutartige Erkrankung, mit Ausnahme älterer oder immungeschwächter Menschen, bei denen die Ringelflechte hartnäckiger verlaufen und schwerer zu behandeln sein kann.
Wie kann man bei Hunden zwischen Räude und Ringelflechte unterscheiden?
Räude und Ringelflechte sind zwei sehr unterschiedliche parasitäre Erkrankungen. Hier sind einige Möglichkeiten, sie zu unterscheiden:
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Merkmale |
Räude (Sarcoptes) |
Ringelflechte (Dermatophytose) |
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Verursacher |
Parasit: Sarcoptes scabiei var. canis (Milbe) |
Pilz: meist Microsporum canis |
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Übertragungsweg |
Vor allem direkter Kontakt zwischen Hunden, seltener über die Umgebung oder andere Tiere |
Direkter Kontakt mit einem infizierten Tier oder mit kontaminierten Gegenständen (Bürste, Schlafplatz usw.); Zoonose möglich |
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Pruritus (Juckreiz) |
Sehr stark ausgeprägt, oft unverhältnismäßig im Vergleich zu den sichtbaren Läsionen |
Gering oder nicht vorhanden, gelegentlich mäßiger Juckreiz |
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Bevorzugte Lokalisation |
Ohren, Ellenbogen, Sprunggelenke, Bauch, wenig behaarte Körperregionen |
Kopf, Extremitäten, zunächst lokal begrenzt, kann sich jedoch ausbreiten |
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Aussehen der Läsionen |
Rötungen, Krusten, diffuse Alopezie, Exkoriationen, langfristig Hautverdickung |
Runde, haarlose Stellen, an der Basis abgebrochene Haare, feine Krusten, oft ringförmiges Erscheinungsbild |
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Verlauf |
Schneller Verlauf mit zunehmender Verschlimmerung ohne Behandlung |
Eher langsamer, schleichend fortschreitender Verlauf |
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Ansteckungsgefahr für den Menschen |
Möglich, aber begrenzt; meist vorübergehende Hautreaktionen (Pseudoräude) |
Ja, häufige Zoonose mit typischen ringförmigen Hautläsionen |
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Diagnose |
Hautabschabungen, mikroskopische Untersuchung, Beurteilung des Therapieansprechens |
Untersuchung mit Wood-Lampe, Pilzkultur, PCR, Trichogramm |
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Behandlung |
Akarizide (Spot-on-Präparate, Tabletten, Bäder) sowie Behandlung der Umgebung |
Lokale und/oder systemische Antimykotika, gründliche Desinfektion der Umgebung |
Ein Tierarzt kann die beiden Erkrankungen leicht unterscheiden.

Wie kann man feststellen, ob ein Hund eine Pilzinfektion hat?
Die Diagnose einer Ringelflechte beim Hund wird durch einen Tierarzt gestellt und umfasst in der Regel mehrere Schritte, um das Vorliegen einer Pilzinfektion sicher zu bestätigen:
- Klinische Untersuchung: Der Tierarzt untersucht den Hund auf typische Anzeichen einer Ringelflechte, wie kreisförmigen Haarausfall, Hautrötungen sowie das Vorhandensein von Krusten oder Schuppen.
- Wood-Lampe: Mithilfe von ultraviolettem Licht (Wood-Lampe) werden verdächtige Hautstellen betrachtet. Die für die Ringelflechte verantwortlichen Pilze können unter diesem Licht in manchen Fällen fluoreszieren.
- Mikroskopische Untersuchung: Haarproben aus den betroffenen Bereichen können unter dem Mikroskop auf das Vorhandensein von Pilzsporen untersucht werden.
- Pilzkultur: Entnommene Haar- oder Schuppenproben werden in einem speziellen Nährmedium kultiviert, um den für die Infektion verantwortlichen Pilz eindeutig zu identifizieren. Auf diesem Weg kann auch die Empfindlichkeit gegenüber Antimykotika bestimmt werden.
- Zusätzliche Tests: In bestimmten Fällen können PCR-Tests (Polymerase-Kettenreaktion) durchgeführt werden, um Pilz-DNA nachzuweisen und die Diagnose weiter zu präzisieren.
- Differentialdiagnose: Der Tierarzt schließt zudem andere Hauterkrankungen mit ähnlichen Symptomen aus, etwa Hautallergien oder andere Pilzinfektionen.
Eine eindeutige Bestätigung der Diagnose ist unerlässlich, bevor mit der Behandlung der Ringelflechte begonnen wird.
Welche Behandlungen sind gegen Ringelflechte bei Hunden wirksam?
Verschreibungspflichtige Medikamente und antimykotische Shampoos
Die Behandlung der Ringelflechte ist häufig langwierig (4 bis 8 Wochen) und erfordert in den meisten Fällen eine Kombination aus lokaler und systemischer Therapie. Die Tierarztkosten werden von der Katzenversicherung von Santévet bis zu 100 % übernommen.
Antimykotische Cremes, Lotionen oder Shampoos werden direkt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Zusätzlich werden in der Regel täglich Antimykotika in Tablettenform verabreicht. Alle Tiere im Haushalt müssen mitbehandelt werden.
Um eine Übertragung auf andere Tiere und auf den Menschen zu verhindern, sollte der infizierte Hund isoliert werden, da es sich bei der Ringelflechte um eine Zoonose handelt.
Reinigung der Umgebung
Ebenso wichtig ist die konsequente Umsetzung strenger Hygienemaßnahmen in der Umgebung des Hundes, um Pilzsporen zu beseitigen und eine erneute Infektion zu vermeiden. Dazu gehören die Reinigung von Oberflächen und Spielzeug sowie das Waschen von Textilien und Liegeplätzen bei 60 °C.
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Pilzsporen können in der Umgebung (auf Gegenständen, Teppichen, Bettwäsche usw.) über lange Zeit infektiös bleiben. In einer Studie* waren unter bestimmten Bedingungen selbst nach 9 Monaten noch viele Stämme lebensfähig. |
Nachsorge
Die Behandlung der Ringelflechte kann sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Daher ist es wichtig, die Empfehlungen des Tierarztes zur Behandlungsdauer sowie zu den Nachsorgeterminen zur Kontrolle des Heilungsverlaufs konsequent einzuhalten.
Am Ende der Therapie wird bei allen Tieren im Haushalt erneut eine Probe entnommen, um sicherzustellen, dass die Pilze vollständig von der Haut verschwunden sind. Häufig heilen die sichtbaren Hautläsionen ab, während die Dermatophyten weiterhin vorhanden sein können. Aus diesem Grund ist eine Kontrolluntersuchung vor dem Absetzen der Behandlung unerlässlich. Ringelflechte gilt erst dann als vollständig ausgerottet, wenn zwei Pilzkulturen im Abstand von 15 Tagen negativ ausfallen.
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Um bei Hunden eine mykologische Heilung (negativer Befund) zu erreichen*, sind häufig mehr als 4 bis 6 Wochen systemischer Behandlung in Kombination mit einer lokalen Therapie und einer gründlichen Desinfektion der Umgebung erforderlich. |
Natürliche Behandlung
Es gibt keine natürliche Behandlung, die wirksam ist, um Pilzsporen von der Haut des Hundes zu entfernen.

Ist Ringelflechte bei Hunden ansteckend und wie lange?
Wer ist betroffen?
Ringelflechte bei Hunden ist ansteckend, sowohl für andere Tiere (Hunde, Katzen, Nagetiere, Pferde usw.) als auch für den Menschen. Es handelt sich um eine Zoonose, die insbesondere für Kinder, ältere Menschen und immungeschwächte Personen ein erhöhtes Risiko darstellt.
Ansteckungsdauer
- Ein Hund bleibt ansteckend, solange sich Pilzsporen (Dermatophyten) auf seiner Haut, in seinem Fell oder in seiner Umgebung befinden.
- Ohne Behandlung kann die Ansteckungsgefahr mehrere Monate bestehen bleiben, da Pilzsporen in der Umwelt sehr lange überleben können (bis zu 12 bis 18 Monate).
- Mit einer geeigneten Therapie nimmt die Ansteckungsfähigkeit in der Regel nach 2 bis 3 Wochen deutlich ab. Als beendet gilt die Ansteckungsgefahr jedoch erst, wenn eine negative mykologische Untersuchung durch den Tierarzt bestätigt wurde und die Behandlung bis zum vollständigen Verschwinden der Sporen fortgeführt wurde.
Tipp von Santévet: Zu Beginn ist die Ringelflechte sehr ansteckend. Mit dem Start der Behandlung sinkt das Risiko rasch, dennoch sollte der Hund über mehrere Wochen hinweg weiterhin als potenziell ansteckend betrachtet werden.
Wie ist die Prognose für Ringelflechte bei Hunden?
Unter den Hundekrankheiten ist die Ringelflechte keine schwere Krankheit, aber es ist schwierig, sie loszuwerden. Aufgrund ihrer hohen Ansteckungsfähigkeit ist eine rasche und konsequente Behandlung entscheidend, um eine Übertragung auf andere Tiere im Haushalt sowie auf den Menschen – insbesondere auf gefährdete und immungeschwächte Personen – zu verhindern. Wird die Therapie bei allen Tieren über den gesamten empfohlenen Zeitraum korrekt durchgeführt und die Umgebung sorgfältig desinfiziert, sind in der Regel keine Folgeschäden zu erwarten.
Wie kann man Ringelflechte bei Hunden vorbeugen?
Um Ringelflechte bei Hunden vorzubeugen, können Sie folgende Maßnahmen ergreifen:
- Achten Sie auf gute Hygiene: Bürsten Sie das Fell Ihres Hundes regelmäßig, um abgestorbene Haare zu entfernen und das Risiko einer Ansammlung von Pilzsporen zu verringern.
- Reinigung der Umgebung: Reinigen und desinfizieren Sie regelmäßig die Bereiche, in denen sich Ihr Hund häufig aufhält, wie sein Liegeplätze, sein Spielzeug und seine Ruhebereiche.
- Isolierung infizierter Tiere: Leben mehrere Tiere im Haushalt und wird bei einem Tier Ringelflechte festgestellt, sollte es umgehend isoliert werden, um eine Ausbreitung auf andere Tiere und auf den Menschen zu verhindern.
- Vermeiden Sie den Kontakt mit unbekannten Tieren: Schränken Sie den Kontakt Ihres Hundes mit Tieren ein, deren Gesundheitszustand nicht bekannt ist, insbesondere wenn diese Hautveränderungen zeigen.
- Regelmäßige tierärztliche Versorgung: Achten Sie darauf, dass Ihr Hund regelmäßig zum Tierarzt gebracht wird, um sich einer umfassenden Gesundheitsuntersuchung zu unterziehen, einschließlich einer Untersuchung der Haut und des Fells.
- Ausgewogene Ernährung: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung stärkt das Immunsystem Ihres Hundes, was zur Vorbeugung von Pilzinfektionen beitragen kann.
- Impfung: Obwohl es keinen speziellen Impfstoff gegen Ringelflechte für Hunde gibt, ist es wichtig, die von Ihrem Tierarzt empfohlenen allgemeinen Impfungen auf dem neuesten Stand zu halten, da ein starkes Immunsystem zur Vorbeugung verschiedener Krankheiten beitragen kann.
- Parasitenbehandlung: Ein parasitenbefallener Hund ist anfälliger für die Entwicklung von Ringelflechte.
- Schnelles Reagieren bei Symptomen: Wenn Sie bei Ihrem Hund Anzeichen von Ringelflechte bemerken, wie z. B. Stellen mit Haarausfall oder Hautläsionen, suchen Sie sofort Ihren Tierarzt auf, um eine Diagnose und eine geeignete Behandlung zu erhalten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ringelflechte eine hochansteckende Pilzerkrankung ist, die Hunde betrifft, aber auch auf Menschen und andere Tiere übertragen werden kann. Auch wenn es derzeit keinen Impfstoff und keine spezifische vorbeugende Behandlung gibt, lässt sich das Risiko durch eine regelmäßige Gesundheitsüberwachung und konsequente Hygienemaßnahmen deutlich reduzieren.
Santévet – Ihr Spezialist für Tierkrankenversicherungen
Quellen:
- Brilhante RS, Cavalcante CS, Soares-Júnior FA, Monteiro AJ, Brito EH, Cordeiro RA, Sidrim JJ, Rocha MF. Evaluation of Microsporum canis in different methods of storage. Med Mycol. 2004 Dec;42(6):499-504. doi: 10.1080/13693780410001712052. PMID: 15682637.
- Stuntebeck R, Moriello KA, Verbrugge M. Evaluation of incubation time for Microsporum canis dermatophyte cultures. Journal of Feline Medicine and Surgery. 2017;20(10):997-1000.