Warum stinkt mein Hund? Ursachen, Lösungen & Tipps

Ein unangenehmer Geruch beim Hund ist keine Seltenheit – fast jeder Hundebesitzer kennt das Problem. Während ein nasses Fell nach dem Spaziergang schnell trocknet, können anhaltende Gerüche auf Hautprobleme, Infektionen oder falsche Pflege hindeuten. Hier erfahren Sie, wie Sie die Ursache finden und was Sie dagegen tun können.

Das Wichtigste in Kürze (TL; DR)

Häufigste Ursachen: Hautprobleme (Seborrhoe, Allergien), Zahnstein, Ohrenentzündungen, verstopfte Analdrüsen oder falsche Ernährung.
Erste Hilfe: Regelmäßige Fellpflege, Ohrenreinigung, Zahnpflege und hochwertiges Futter helfen oft schon.
Warnsignale: Starker, anhaltender Geruch + Rötungen, Schwellungen oder Verhaltensänderungen: ab zum Tierarzt!
Kosten: Einfache Behandlungen (z. B. Analdrüsen entleeren) kosten ab 10 €, aufwendige Eingriffe (z. B. Zahnsteinentfernung) bis zu 500 €.

Warum riecht mein Hund? Die häufigsten Ursachen für Hundegeruch

Hautprobleme und Infektionen

Seborrhoe: Fettige oder trockene Hautschuppen führen zu Juckreiz und üblem Geruch. Bakterien oder Pilze können Sekundärinfektionen auslösen.
Allergien: Allergische Reaktionen, Futterunverträglichkeiten (z. B. gegen Rindfleisch oder Milchprodukte) oder Flohspeichel lösen juckende Hautstellen aus. Das Kratzen führt zu Wunden und Geruch.
Parasiten: Flöhe, Zecken oder Milben reizen die Haut und verursachen Entzündungen.

odeur basset hound

Mundgeruch (Halitosis)

Zahnstein: Bakterienbelag führt zu Entzündungen und fauligem Geruch.
Zahnabszesse oder Tumoren: Starke Schmerzen und übelriechender Atem sind Warnsignale.

Ohrenentzündungen

Feuchte, verschmutzte Ohren (besonders bei Hunden mit Hängeohren) begünstigen das Wachstum von Bakterien und Pilzen.

Analdrüsenprobleme

Verstopfte Drüsen entleeren sich nicht beim Stuhlgang, wodurch sich ein intensiver, fischiger Geruch entwickelt. Ihr Hund „fährt Schlitten", das heißt, dass der Hund mit seinem Hinterteil so über den Boden rutscht, dass er damit einen Juckreiz am After stillen kann.

Pfoten & Fell

Schweißdrüsen an den Pfotenballen sowie Schmutz von Spaziergängen haften im Fell.

Ernährung & Verdauung

Minderwertiges Futter oder plötzliche Futterumstellungen können zu Blähungen und übelriechendem Kot führen.

Welche Hunderassen riechen besonders stark?

Der Sonderfall der Möpse

Möpse sind, genau wie Shar-Pei, Tiere mit einer besonders faltigen Haut. Diese hält jeglichen Schmutz zurück und begünstigt das Auftreten von Pilzen und Bakterien. Möpse haben zudem ein abgeflachtes Gesicht und sind brachyzephal, wobei oft ein Stück Zunge herausragt. Infolgedessen können ihre Augen oft tränen, und wenn sie nicht gereinigt werden, entsteht ein starker, sehr unangenehmer Geruch. Zudem haben Möpse oft Probleme mit den Analdrüsen, vor allem, wenn sie übergewichtig sind.

Diese Kombination von Merkmalen verleiht ihnen einen recht eigenartigen natürlichen Körpergeruch.

Andere betroffene Rassen

Auch einige andere Rassen können von diesem Geruchsproblem betroffen sein. Der Basset Hound und der Cocker Spaniel riechen oft unangenehm. Dieses Problem ist in der Regel auf eine Fehlfunktion der Talgdrüsen zurückzuführen. Aufgrund ihrer langen Hängeohren können sie zudem häufig an Ohrenentzündungen leiden. Aus diesem Grund müssen die Gehörgänge dieser Rassen besonders sorgfältig überwacht werden.

Der Labrador und der Deutsche Schäferhund haben aufgrund eines Überschusses an Talg häufig fettigeres Fell als andere Rassen. Auch Wasserhunde, wie beispielsweise der Portugiesische oder Spanische Wasserhund riechen oft strenger, da sie mehr Talg absondern, um sich vor Kälte und Feuchtigkeit zu schützen.

Übersicht: Hunde mit starkem Eigengeruch

Rasse

Ursache

Mops, Shar-Pei

Hautfalten halten Feuchtigkeit und Schmutz – ideal für Bakterien/Pilze

Basset Hound

Lange Ohren begünstigen Ohrenentzündungen; Talgdrüsenüberproduktion

Cocker Spaniel

Ähnlich wie Basset Hound; häufige Ohrenprobleme

Labrador, Schäferhund

Fettiges Fell durch überaktive Talgdrüsen

Wasserhunde  (z. B. Portugiesischer Wasserhund)

Öliges Fell, höhere Talgproduktion

Was tun gegen den Geruch? 5 Sofortmaßnahmen

bouche de chien

  1. Fellpflege:
    • Waschen Sie Ihren Hund mit pH-neutralem Hundeshampoo (nicht zu oft, um die Haut nicht auszutrocknen).
    • Bürsten Sie das Fell regelmäßig, um abgestorbene Hautzellen und Schmutz zu entfernen.
  2. Ohren reinigen:
    • Nutzen Sie spezielle Ohrreiniger für Hunde und kontrollieren Sie die Ohren wöchentlich.
  3. Zähne pflegen:
    • Putzen Sie die Zähne 2–3x pro Woche mit Hundezahnpasta oder geben Sie zahnfreundliche Snacks.
  4. Analdrüsen kontrollieren:
    • Bei Anzeichen von Verstopfung (Schleifen über den Boden) den Tierarzt aufsuchen.
  5. Ernährung anpassen:
    • Hochwertiges Futter  mit Omega-3-Fettsäuren und präbiotischen Ballaststoffen unterstützt die Hautgesundheit.

Nahaufnahme Hundegeruch: Ursachen und Tipps

Warum stinken nasse Hunde?

Wenn Hunde nass werden, verstärkt sich ihr natürlicher Geruch – und das hat einen einfachen Grund: Bakterien und Hefepilze auf Haut und Fell vermehren sich in feuchter Umgebung rasant. Der Grund dafür: Diese Mikroorganismen zersetzen abgestorbene Hautzellen, Talg und Schmutzpartikel, wobei flüchtige Schwefelverbindungen entstehen, die den typisch „nassen Hundegeruch“ verursachen. Besonders Hunde mit dichtem oder fettigem Fell neigen dazu, da Feuchtigkeit länger haften bleibt. 

Tipp von Santévet: „Trocknen Sie Ihren Hund nach jedem Spaziergang gründlich ab – besonders Pfoten, Ohren und Hautfalten. So vermeiden Sie unangenehme Gerüche und schützen Ihren Hund vor Hautirritationen. Bei anhaltendem Geruch: Lieber einmal zu viel zum Tierarzt als einmal zu wenig!"

Warum stinkt mein Hund aus dem Maul?

Wenn ein Hund Mundgeruch hat, spricht man von Halitosis. Die Hauptursache ist Zahnstein. Wenn sich unter dem Zahnfleisch Zahnbelag bildet, kann dies zu Zahnverlust führen. Dieser Nährboden für Bakterien verursacht nicht nur gesundheitliche Probleme bei Ihrem Haustier, sondern ist auch besonders übelriechend.

Zur wirksamen Vorbeugung stehen Hundebesitzern derzeit zahlreiche Lösungen zur Verfügung:

- Durch die richtige Zahnhygiene und gründliches Zähneputzen lässt sich die Zahnsteinbildung eindämmen. Sobald sich Ihr Vierbeiner daran gewöhnt hat, können Sie häufige Zahnsteinentfernungen vermeiden.

- Zusätze für das Trinkwasser oder Pulver, das Sie in die tägliche Futterration Ihres Hundes mischen, können das Entstehen von Zahnbelag verlangsamen.

- Kauscheiben oder Kausnacks können als Leckerli gegeben werden.

Infektionen wie Zahnabszesse oder Entzündungen im Mundraum können zu unangenehmen Gerüchen führen. Diese Parodontalerkrankungen müssen rechtzeitig behandelt werden, da sie zudem für Ihr Haustier ziemlich schmerzhaft sind. 

Hilfe, das Hundeohr stinkt - Was tun gegen Geruch aus den Ohren? 

Verschmutzte Ohren verströmen einen sehr unangenehmen Geruch. Der Gehörgang sollte regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf vorsichtig mit einem für Hunde geeigneten Produkt gereinigt werden. Außenohrentzündungen sind bei Hunden sehr häufig. Diese Infektionen lassen sich leicht behandeln, müssen aber rechtzeitig erkannt werden. Auch Ohrmilbeninfektionen gehören zu den häufigen Ohrproblemen beim Hund und sollten von einem Tierarzt abgeklärt werden.

Warum riecht mein Hund nach Fisch aus dem Maul?

Ein fischiger Mundgeruch bei Hunden deutet oft auf Probleme mit den Analdrüsen hin – nicht mit dem Maul! Wenn Ihr Hund sich häufig am Po leckt oder über den Boden schleift, können die Analdrüsen verstopft sein. Die dort angesammelten Sekrete riechen intensiv nach Fisch. In diesem Fall hilft nur der Tierarzt, der die Drüsen professionell entleert. Selten kann auch eine Zahnfleischentzündung oder ein Fremdkörper im Maul den Geruch verursachen – hier ist ebenfalls ein Tierarztbesuch ratsam. 

Der Hund riecht streng nach Käsefuß – Kommt der Geruch von den Pfoten?

Die Pfoten von Hunden nehmen alle möglichen chemischen Stoffe und andere unerwünschte Gerüche auf. Da sie keine Schuhe tragen, bringen sie Gerüche von draußen mit nach Hause, und diese sind nicht gerade angenehm. Was auf dem Boden herumliegt, kann zu Infektionen an den Pfotenballen führen, da diese Bereiche warm und feucht sind. Die Haut des Hundes kann dort gereizt und entzündet sein und jucken.

Hunde schwitzen über die Pfotenballen, denn dort befinden sich die Schweißdrüsen. Dies kann einen besonderen Geruch verursachen. 

Stinkende Hundepfoten, die oft als „Popcorn- oder Käsegeruch“ wahrgenommen werden, entstehen in der Regel durch natürliche Bakterien und Hefepilze, die den Schweiß in den Zwischenräumen der Pfoten zersetzen. Regelmäßiges Reinigen, Waschen der Pfoten mit speziellem Hundeshampoo, Abtrocknen und Kürzen der Haare zwischen den Ballen hilft dagegen. Bei einem starken, süßlichen Geruch sowie bei Entzündungen oder Rötungen ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam. 

Warum stinkt mein Hund aus dem After?

dog foot

Verstopfte Analdrüsen:

Die Analdrüsen unserer Haustiere können sehr unangenehme Gerüche verursachen. Sind die  Analdrüsen verstopft oder entzündet, muss ein Termin beim Tierarzt vereinbart werden, da nur er die Technik beherrscht, um sie korrekt zu entleeren.

Nach dem Stuhlgang kann der Anus Ihres Vierbeiners verschmutzt sein, was üble Gerüche verursacht. Eine kurze Überprüfung und eine sanfte Reinigung können dieses Problem schnell beheben.

Es können auch Stuhlreste am After haften bleiben. Durch die Entfernung der verschmutzten Haare kann man den Anus freilegen und einen weniger verstopften Durchgang schaffen.

Stuhlinkontinenz ist bei unseren vierbeinigen Freunden selten. Sie tritt am häufigsten bei älteren Tieren auf und ist die Folge einer neurologischen Störung.

Entzündung des Analbeutels (Analdrüsenabszess):

Eine schmerzhafte Schwellung oder Rötung im Afterbereich kann auf eine Entzündung der Analbeutel hindeuten. Diese entsteht oft durch verstopfte Drüsen, in denen sich Sekret staut und Bakterien sich vermehren können. Typische Anzeichen sind starker Fischgeruch, das Schleifen des Pos über den Boden, häufiges Lecken am After oder sogar Eiterbildung. Achtung: Ohne Behandlung kann sich ein Abszess bilden. Ein sofortiger Tierarztbesuch ist unerlässlich, um die Drüsen zu entleeren und gegebenenfalls Antibiotika zu verordnen.

Mein Hund riecht aus der Scheide nach Fisch – was kann ich tun?

Wenn Ihr Hund aus der Scheide nach Fisch riecht, kann das ein Anzeichen für ein gesundheitliches Problem sein. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Hund von einem qualifizierten Tierarzt untersuchen lassen, um die genaue Ursache zu ermitteln. Möglich wäre beispielsweise eine Metritis bei nicht sterilisierten Hündinnen mittleren Alters. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Gebärmutterentzündung, die auf hormonelle Störungen zurückzuführen ist. Man kann einen stark übelriechenden Ausfluss oder ein riechendes Sekret wahrnehmen, das aussieht, als ob die Hündin läufig wäre, aber Wochen nach dem üblichen Zyklus auftritt. 

Hilfe – mein Hund pupst und stinkt

Ihr Hund kann auch unter einer gestörten Verdauung leiden, die Blähungen verursacht. Dies kann an einer ungeeigneten Ernährung liegen oder daran, dass das Futter gerade umgestellt wurde. Anhaltende Blähungen, Schmerzen oder Durchfall erfordern eine tierärztliche Abklärung (Parasiten, Bauchspeicheldrüse). 

Was kann man tun, wenn der Hund extrem stinkt?

Verwenden Sie natürliche Produkte, um üble Gerüche zu bekämpfen

Es gibt natürliche Produkte, mit denen sich üble Körpergerüche beseitigen lassen. Dennoch ist Vorbeugung der beste Weg. Putzen Sie die Zähne Ihres Hundes mit einer geeigneten Zahnpasta. Auch die Ohren müssen gepflegt werden. Zögern Sie nicht, den Afterbereich zu überprüfen, nachdem Ihr Hund sein Geschäft verrichtet hat. Es gibt eine Vielzahl natürlicher Produkte gegen Hundegeruch, von Zahnpasta über Lotionen bis hin zu speziellen Reinigungstüchern.

„Schuld am Gestank nasser Hunde sind Mikroorganismen, die im Hundefell leben. Sie produzieren flüchtige organische Verbindungen, die wir als übel riechende Geruchsstoffe wahrnehmen. Dabei mieft trockenes Hundefell dezent und feuchtes penetrant, weil Wasser, das aus feuchtem Fell verdunstet, die Geruchsstoffe löst und mit in die Luft nimmt.“ — Uta Schindler, Filmautorin und Wissenschaftsjournalistin

Die Rolle der regelmäßigen Fellpflege

Wie dem auch sei, wenn ein Hund wirklich stark riecht, sollten Sie nicht zögern, ihn zu waschen oder den Hund zu baden. Spezielle Hundeshampoos für verschiedene Hauttypen sind bei Ihrem Tierarzt erhältlich und können bei der Lösung des Problems helfen. Wenn Ihr Vierbeiner keine besonderen Probleme hat, kann Ihnen auch Ihr Hundefriseur gute Ratschläge geben. Ein Hund sollte nicht zu oft gepflegt werden, aber bestimmte Situationen erfordern wirklich einen Gang in die Badewanne. Eine regelmäßige Fellpflege hat viele Vorteile und ist zugleich auch immer eine Pflege der Haut des Hundes und beugt Hautinfektionen vor.

Die meisten Besitzer langhaariger Hunde bürsten zunächst gegen den Strich, um grobe Verschmutzungen zu entfernen. Anschließend erfolgt die intensive Fellpflege in Wuchsrichtung der Haare.

Bei einigen Tieren ist zusätzlich der Griff zur Schere nötig. Damit können Sie dem Hund, sofern nötig, die Augen und den Genitalbereich von Haaren freischneiden. Wenn das Fell sehr lang wird und das Tier bei der Bewegung stört, ist ein umfangreicher Schnitt ratsam. Sie können diesen Schnitt auch vom Hundefriseur durchführen lassen.

Wann zum Tierarzt? Warnsignale erkennen

Welche Symptome darf ich nicht übersehen, wenn der Hund komisch riecht?

Ein gewisser Hundegeruch ist nicht immer ein Notfall, aber manche Symptome sollten sofort abgeklärt werden. Wenn dein Hund trotz regelmäßiger Pflege weiterhin stark riecht – besonders, wenn der Geruch fischig, faulig oder süßlich ist – kann dies auf eine Infektion, Entzündung oder Stoffwechselstörung hindeuten. Rötungen, Schwellungen oder eitrige Wunden an Haut, Ohren oder Pfoten sind klare Warnsignale, ebenso wie ständiges Kratzen, Lecken oder Kopfschütteln. Auch Verhaltensänderungen wie Appetitlosigkeit, Apathie oder vermehrtes Trinken deuten auf ernstere Ursachen hin. In solchen Fällen ist ein schneller Tierarztbesuch ratsam – nicht nur, um den Geruch zu beseitigen, sondern vor allem, um Ihrem Hund Schmerzen oder langfristige Schäden zu ersparen. Wenn etwas „nicht stimmt“, lieber einmal zu viel nachfragen als zu wenig!

Typische Warnsignale - Übersicht:

  • Starker, anhaltender Geruch trotz Pflege
  • Rötungen, Schwellungen oder eitrige Wunden auf der Haut
  • Verändertes Verhalten (z. B. ständiges Kratzen, Lecken)
  • Plötzliche Appetitlosigkeit oder Apathie

Kostentabelle: Tierarztkosten bei Geruchsproblemen

dog grooming

Leistung

Kosten (€)

Allgemeine tierärztliche Untersuchung

50 – 70

Therapeutisches Trockenfutter

50 – 120 / Monat

Externe Parasitenbekämpfung

20 / Monat

Zahnsteinentfernung (unter Narkose)

150 – 500

Entleerung der Analdrüsen

10 – 20

Antibiotika

20 – 80

Fazit: Unangenehme Gerüche bei Hunden gezielt behandeln

Ein unangenehmer Geruch beim Hund hat vielfältige Ursachen – von harmlosen Pflegemängeln bis hin zu gesundheitlichen Problemen. Mit der richtigen Diagnose und konsequenter Pflege lassen sich die meisten Geruchsprobleme jedoch effektiv lösen. Achten Sie auf eine regelmäßige Fell-, Zahn- und Ohrenhygiene sowie auf eine ausgewogene Ernährung. Bei anhaltenden oder ungewöhnlichen Gerüchen, begleitet von Verhaltensänderungen oder sichtbaren Entzündungen, empfiehlt sich der umgehende Besuch beim Tierarzt.

Eine Hundekrankenversicherung  entlastet Sie finanziell und hilft Ihnen dabei, unnötige Gesundheitsrisiken für Ihren Vierbeiner auszuschließen.

Durch vorbeugende Maßnahmen und frühzeitiges Handeln können Sie nicht nur den Geruch reduzieren, sondern auch die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Hundes nachhaltig fördern.

FAQ: Häufige Fragen zu Geruchsproblemen bei Hunden

1. Warum riecht mein Hund nach Fisch?

Das deutet meist auf verstopfte Analdrüsen hin. Der Tierarzt kann diese entleeren.

2. Hilft Apfelessig, wenn das Fell des Hundes extrem stinkt?

Ja, aber nur verdünnt! 1 Teil Apfelessig auf 10 Teile Wasser als Spülung nach dem Bad kann helfen – aber nicht bei offenen Wunden anwenden.

3. Kann falsches Futter den Geruch verstärken?

Absolut! Minderwertiges Futter mit vielen Zusatzstoffen belastet die Verdauung und führt zu Hautproblemen. Hypoallergene oder BARF-Ernährung kann Abhilfe schaffen. 

Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen nur der allgemeinen Information und ersetzen keine Untersuchung oder Beratung durch einen Tierarzt.

Santévet – Ihr Spezialist für Tierkrankenversicherungen

Bildnachweis: Shutterstock

Quellen:

https://www.tiermedizinportal.de/tierkrankheiten/hundekrankheiten/blaehungen-flatulenz-beim-hund

https://www.anicura.de/fuer-tierbesitzer/hund/wissensbank/mundgeruch-hund/

https://www.spektrum.de/frage/warum-stinken-nasse-hunde