Das Wichtigste (TL;DR):
- Der Goldendoodle ist ein anhänglicher, verspielter und kluger Hund, der sich gut an unterschiedliche Haushalte anpasst. Allerdings kann er anfällig für kostspielige Erbkrankheiten sein.
- Eine Hundekrankenversicherung wie Santévet hilft dabei, Tierarztkosten einzuplanen und den Hund ein Leben lang abzusichern.
Ursprünge der Rasse Goldendoodle
Die ersten Goldendoodles wurden 1969 auf Initiative der Züchterin Monica Dickens geboren. Diese neue Hybridrasse, die aus der Kreuzung zwischen einem Golden Retriever und einem Pudel hervorgegangen ist, erlebte in den 1990er-Jahren in den Vereinigten Staaten einen regelrechten Boom.
Das ursprüngliche Ziel dieser Kreuzung war es, einen hypoallergenen Assistenzhund für Menschen mit Allergien zu schaffen, der die Intelligenz des Pudels mit dem liebevollen Temperament des Golden Retrievers verbindet. Der Erfolg des Labradoodle hat diese Entwicklung maßgeblich inspiriert.
Diese Rasse verbreitete sich schnell in Nordamerika und Australien. Derzeit ist sie von der Fédération Cynologique Internationale nicht anerkannt, aber Züchterinnen und Züchter bemühen sich ständig um die Festlegung eines offiziellen Standards.
Ursprung der Rasse Goldendoodle
Die ersten Goldendoodles wurden 1969 auf Initiative der Züchterin Monica Dickens gezüchtet. Diese neue Hybridrasse, entstanden aus der Kreuzung von Golden Retriever und Pudel, erlebte in den 1990er-Jahren in den Vereinigten Staaten einen regelrechten Boom.
Ziel der Kreuzung war es ursprünglich, einen hypoallergenen Assistenzhund für Menschen mit Allergien zu entwickeln, der die hohe Intelligenz des Pudels mit dem freundlichen und anhänglichen Wesen des Golden Retrievers vereint. Der Erfolg des Labradoodles diente dabei als wichtige Inspiration.
In der Folge verbreitete sich die Rasse rasch in Nordamerika und Australien. Bis heute ist der Goldendoodle vom VDH nicht offiziell anerkannt, auch wenn Züchterinnen und Züchter weiterhin an der Etablierung eines verbindlichen Rassestandards arbeiten.
Charakter und Fähigkeiten des Goldendoodles
Der Goldendoodle überzeugt durch seine hohe Intelligenz und seine ausgeprägte Lernfähigkeit. Als von Natur aus geselliger Hund baut er eine enge Bindung zu seinen Bezugspersonen auf und zeigt sich zugleich sanft im Umgang mit Kindern.
Sein lebhaftes Temperament verlangt nach abwechslungsreichen und geistig fordernden Aktivitäten wie Hundesport oder Dog Dancing. Regelmäßige Bewegung hilft ihm, überschüssige Energie abzubauen und sein inneres Gleichgewicht zu bewahren.
Dank seiner schnellen Auffassungsgabe eignet sich der Goldendoodle hervorragend für Such- und Assistenzaufgaben. Seine besondere Sensibilität für menschliche Emotionen macht ihn zudem zu einem idealen Begleiter in der tiergestützten Therapie. Zu beachten ist jedoch sein starkes Bedürfnis nach Nähe: Längere Phasen des Alleinseins können bei diesem sehr anhänglichen Hund zu Stress oder Ängsten führen.
Ideale Besitzer:innen für einen Goldendoodle
Ein Goldendoodle braucht im Alltag viel Nähe und Verfügbarkeit. Regelmäßige Anwesenheit hilft, Trennungsängste bei diesem sehr anhänglichen Hund zu vermeiden. Für sportliche Menschen oder Outdoor-Fans ist er ein idealer Begleiter bei gemeinsamen Aktivitäten.
Zukünftige Halterinnen und Halter sollte zudem Zeit für die wöchentliche Fellpflege sowie regelmäßige Besuche beim Hundefriseur einplanen, um das Fell gesund zu erhalten. Ein Haus mit Garten ist von Vorteil, doch auch das Leben in einer Wohnung ist möglich, sofern ausreichend Bewegung gewährleistet ist.
Die Adoption eines Goldendoodles bedeutet außerdem ein langfristiges Engagement in seine Erziehung. Geduldige, positiv eingestellte Besitzer:innen, die bereit sind, ihren Hund sowohl körperlich als auch geistig zu fördern, werden das volle Potenzial dieses außergewöhnlichen Begleiters entfalten können.
Körperliche Merkmale des Goldendoodles
Fell und Haarkleid
Der Goldendoodle besitzt ein charakteristisches Fell, dessen Beschaffenheit je nach genetischer Veranlagung variiert. Bei der Geburt ist das Fell meist glatt und fein und entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einer lockigen oder gewellten Struktur. Die durchschnittliche Felllänge liegt zwischen 5 und 7 cm, wobei deutliche Unterschiede auftreten: kürzer an Schnauze und Kopf, länger an Ohren und Rute.
Die Farbpalette reicht von Weiß über Schwarz bis hin zu zahlreichen Nuancen:
- Gold und Creme (am häufigsten)
- Apricot und Kupferrot
- Grau und Silber
- Zweifarbig mit weißen Abzeichen
Die besondere Struktur des Fells macht eine regelmäßige Pflege notwendig, um sein natürliches Erscheinungsbild zu bewahren und die Bildung von Verfilzungen zu vermeiden.
Gewicht und Größe im Erwachsenenalter
Der Standard-Goldendoodle erreicht eine Widerristhöhe von etwa 53 bis 65 cm und ein Gewicht zwischen 22 und 40 kg. Die mittelgroße Variante ist deutlich kompakter und misst rund 43 bis 53 cm bei einem Gewicht von 15 bis 22 kg.
Die Mini-Variante zeichnet sich durch ihre geringe Größe von 36 bis 43 cmund ein Gewicht von 6 bis 15 kg aus. Der Tiny-Goldendoodle ist mit 25 bis 35 cm Schulterhöhe und 5 bis 10 kg die kleinste Ausprägung.
Rüden sind in der Regel etwas größer und schwerer als Hündinnen, meist mit einem Gewichtsunterschied von etwa 2 bis 5 kg. Das Wachstum ist bei den größeren Varianten nach rund 18 Monaten abgeschlossen, während Mini- und Tiny-Goldendoodles ihre endgültige Größe bereits nach etwa 12 Monaten erreichen.
Kopf und Körper
Der Goldendoodle besitzt einen leicht gewölbten Schädel, der zur Schnauze hin schmaler wird. Der Stop ist mäßig ausgeprägt und wird von oval geformten Augen betont.
Seine hängenden Ohren setzen etwa auf Augenhöhe an und reichen bis zum Kiefer. Die Nase ist typischerweise schwarz gefärbt, während die Schnauze kräftig, jedoch nicht übermäßig lang ist.
Insgesamt zeigt der Goldendoodle eine athletische und harmonisch proportionierte Silhouette. Der Rücken ist gerade und gut bemuskelt, die Rute beweglich und wird in aufmerksamen Momenten hoch, in entspannten Situationen tief getragen.
Pflege des Goldendoodles
Die regelmäßige Pflege eines Goldendoodles erfordert besondere Aufmerksamkeit. Drei- bis viermal pro Woche sollte das Fell gebürstet werden, um die Bildung hartnäckiger Verfilzungen zu vermeiden. Ein Kamm oder eine Bürste für langes Fell ist dafür unverzichtbar.
Alle zwei bis drei Monate empfiehlt sich ein Besuch beim professionellen Hundefriseur, um die Felllänge in einem guten Zustand zu halten. Die regelmäßige Reinigung von Ohren und Augen hilft, Infektionen vorzubeugen, während ein monatliches Bad mit einem milden Hundeshampoo die natürliche Qualität des Fells bewahrt.
Zweimal wöchentliches Zähneputzen sowie das monatliche Kürzen der Krallen runden die Pflegeroutine ab. Nach Spaziergängen sollten zudem die Pfotenballen kontrolliert und gepflegt werden, um Reizungen zu vermeiden – insbesondere in der kalten Jahreszeit.
Krankheiten des Goldendoodles
Der Goldendoodle ist ein Mischlingshund und daher recht robust, kann aber für bestimmte Erbkrankheiten prädisponiert sein. Hier finden Sie eine Beschreibung der wichtigsten Erkrankungen, von denen er betroffen sein kann.
Hüft- und Ellbogendysplasie
Dysplasie ist eine Fehlbildung der Gelenke, die zu Schmerzen, Lahmheit und Arthrose führt. Diese Erkrankung tritt häufig bei großen Rassen auf, insbesondere beim Golden Retriever. Typische Symptome sind Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Laufen. Die Behandlung umfasst medizinische Therapien wie Entzündungshemmer, Nahrungsergänzungsmittel, Physiotherapie und sogar Operationen. Die Kosten für die Diagnose (Röntgenaufnahmen) liegen zwischen 150 und 300 €. Die medizinische Behandlung kostet 50 bis 100 € pro Monat, und eine Operation kann in schweren Fällen 1.500 bis 4.000 € kosten.
Gut zu wissen: Santévet ist der einzige Versicherer, der die Kosten für die Behandlung von Hüftdysplasie übernimmt.
Entdecken Sie alle unsere Versicherungsleistungen für Hunde.
Hüft- und Ellbogendysplasie
Bei der Dysplasie handelt es sich um eine Fehlentwicklung der Gelenke, die Schmerzen, Lahmheit und langfristig Arthrose verursachen kann. Diese Erkrankung tritt vor allem bei größeren Hunderassen auf, insbesondere beim Golden Retriever. Zu den typischen Symptomen zählen Schwierigkeiten beim Aufstehen, eine eingeschränkte Beweglichkeit oder ein auffälliger Gang.
Die Behandlung umfasst entzündungshemmende Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Physiotherapie sowie in schweren Fällen operative Eingriffe. Die Kosten für die Diagnostik, insbesondere Röntgenuntersuchungen, liegen in der Regel zwischen 200 und 500 €. Für die medizinische Behandlung fallen monatlich etwa 40 bis 120 € an, während eine Operation Kosten von rund 2.000 bis 5.000 € verursachen kann.
Gut zu wissen: Santévet ist der einzige Versicherer, der die Behandlungskosten bei Hüftdysplasie übernimmt.
Entdecken Sie alle unsere Versicherungsleistungen für Hunde.
Herzerkrankungen
Der Goldendoodle kann eine subaortale Stenose oder andere Herzerkrankungen erben. Diese Erkrankungen können zu Müdigkeit, Ohnmacht oder Herzinsuffizienz führen. Die Behandlung umfasst Medikamente zur Stabilisierung des Herzens oder in seltenen Fällen eine Operation. Die Diagnose mittels Echokardiographie kostet zwischen 300 und 500 €, Medikamente zwischen 50 und 150 € pro Monat und eine Herzoperation kann zwischen 3.000 und 6.000 € kosten.
Progressive Retinaatrophie (PRA)
Die progressive Retinaatrophie ist eine genetisch bedingte Erkrankung, die zu einem schleichenden Verlust des Sehvermögens und letztlich zur vollständigen Erblindung führt. Erste Anzeichen zeigen sich häufig durch Sehprobleme bei Dunkelheit. Eine Heilung ist leider nicht möglich. Um den Krankheitsverlauf zu überwachen, wird eine jährliche Untersuchung bei einem spezialisierten Tieraugenarzt oder einer spezialisierten Tieraugenärztin empfohlen. In Deutschland liegen die Kosten dafür in der Regel bei 120 bis 250 €. Gentests zur Früherkennung kosten meist zwischen 90 und 180 €.
Herzerkrankungen
Goldendoodles können erblich bedingt an Herzerkrankungen wie der subaortalen Stenose leiden. Diese äußern sich unter anderem durch schnelle Ermüdung, Ohnmachtsanfälle oder eine eingeschränkte Belastbarkeit. Die Behandlung erfolgt meist medikamentös, in seltenen Fällen ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich. Die Diagnostik mittels Echokardiografie kostet etwa 350 bis 600 €. Für Herzmedikamente fallen monatlich rund 40 bis 120 € an. Eine Herzoperation kann – abhängig von Klinik und Eingriff – Kosten von etwa 3.500 bis 7.000 € verursachen.
Allergien und Hautprobleme
Nahrungsmittel- oder Umweltallergien treten bei Goldendoodles relativ häufig auf und äußern sich durch Juckreiz, Rötungen sowie Haut- oder Ohrenentzündungen. Die Behandlung zielt darauf ab, die auslösenden Allergene zu identifizieren, die Ernährung entsprechend anzupassen und gegebenenfalls Medikamente wie Antihistaminika oder Kortisonpräparate einzusetzen. Allergietests kosten in der Regel 250 bis 600 €. Für eine hypoallergene Diät fallen monatlich etwa 60 bis 120 € an, während medikamentöse Behandlungen je nach Verlauf 30 bis 120 € pro Monat kosten können.
Hypothyreose
Die Schilddrüsenunterfunktion ist eine hormonelle Erkrankung, die sich unter anderem durch Müdigkeit, Gewichtszunahme, Haarausfall und trockene Haut bemerkbar macht. Die Behandlung besteht in der lebenslangen Gabe von Schilddrüsenhormonen. Die Diagnostik, einschließlich Blutuntersuchungen, liegt meist zwischen 100 und 200 €. Für die Medikamente fallen monatlich etwa 20 bis 60 € an, hinzu kommen jährliche Kontrolluntersuchungen bei der Tierärztin oder beim Tierarzt von rund 120 bis 250 €.
Cushing-Syndrom
Das Cushing-Syndrom wird durch eine übermäßige Produktion von Cortisol in den Nebennieren verursacht. Typische Symptome sind ein aufgeblähter Bauch, Haarausfall und vermehrter Durst. Für die Diagnose sind spezielle Untersuchungen wie ACTH-Tests oder Ultraschall erforderlich, deren Kosten in Deutschland meist zwischen 200 und 500 € liegen. Medikamente zur Regulierung des Cortisolspiegels kosten etwa 60 bis 150 € pro Monat. Liegt ein Tumor vor, kann eine Operation in Betracht gezogen werden, die Kosten von rund 2.500 bis 5.000 € verursachen kann.
Zahnerkrankungen
Regelmäßiges Zähneputzen hilft, Zahnbelag zu entfernen und die Bildung von Zahnstein zu reduzieren. Bei Bedarf kann auch die Tierärztin oder der Tierarzt eine professionelle Zahnsteinentfernung durchführen.
Gingivitis, eine Entzündung des Zahnfleisches, äußert sich durch Blutungen, Schmerzen und unangenehmen Maulgeruch. Bleibt sie unbehandelt, kann sie sich zu einer Parodontalerkrankung entwickeln, bei der die stützenden Strukturen der Zähne angegriffen werden. Dies kann starke Schmerzen und im schlimmsten Fall Zahnverlust zur Folge haben.
Eine gute Mundhygiene ist daher für Goldendoodles besonders wichtig. Neben einer hochwertigen Ernährung tragen auch speziell für Hunde entwickelte Zahnpflegeprodukte, Kauspielzeuge und Zahnpflege-Snacks dazu bei, die Zahngesundheit langfristig zu erhalten.
Epilepsie
Epilepsie tritt bei bestimmten Hunderassen häufiger auf und äußert sich durch plötzlich auftretende Krampfanfälle. Sie kann idiopathisch sein oder als Folge einer anderen Grunderkrankung entstehen. Zur Diagnose können bildgebende Verfahren wie eine MRT sowie Laboruntersuchungen notwendig sein. In Deutschland liegen die Kosten dafür in der Regel zwischen 1.200 und 2.500 €.
Die Behandlung ist meist lebenslang und verursacht monatliche Kosten von etwa 40 bis 120 € für Medikamente. Hinzu kommen jährliche Tierarztkosten von rund 150 bis 300 €.
Chronische Ohrenentzündungen
Ohrenentzündungen treten bei Goldendoodles aufgrund ihrer hängenden Ohren und ihrer Neigung zu Allergien relativ häufig auf. Typische Anzeichen sind Juckreiz, ein unangenehmer Geruch sowie Rötungen des Gehörgangs. Die Behandlung besteht aus regelmäßigen Ohrreinigungen und – bei bakteriellen Infektionen – einer antibiotischen Therapie. Die Kosten pro Behandlung liegen in der Regel zwischen 60 und 180 €. Produkte zur regelmäßigen Ohrpflege kosten etwa 10 bis 25 € pro Monat.
Präventivmedizin beim Goldendoodle
Impfung
Das Impfprotokoll wird von der Tierärztin oder dem Tierarzt festgelegt und schützt den Goldendoodle vor verschiedenen, teils schwerwiegenden Erkrankungen.
Die sogenannten „klassischen“ Impfungen beginnen in der Regel ab einem Alter von etwa 8 Wochen. Für die Grundimmunisierung sind meist zwei bis drei Impfungen erforderlich, anschließend erfolgt eine jährliche Auffrischung im Rahmen des regulären Tierarztbesuchs. Diese Impfungen schützen vor mehreren Krankheiten:
- Parvovirose: Eine hochansteckende Viruserkrankung, die vor allem bei Welpen auftritt und mit hohem Fieber, Erbrechen, blutigem Durchfall sowie einer hohen Sterblichkeitsrate einhergehen kann.
- Staupe: Eine virale Erkrankung, die das Immunsystem schwächt und unter anderem Fieber, Husten sowie neurologische Störungen verursachen kann.
- Rubarth-Hepatitis: Ebenfalls eine ansteckende Viruserkrankung, die Leber, Nieren und Blutgefäße befällt.
- Leptospirose: Eine bakterielle Erkrankung, die auch auf den Menschen übertragbar ist und zu schwerem Nieren- und Leberversagen mit hoher Sterblichkeit führen kann.
- Tollwut: Eine sehr schwere, wenn auch seltene, auf den Menschen übertragbare Krankheit. Die Impfung ist für Reisen ins Ausland verpflichtend.
Zusätzlich gibt es weitere Impfungen, die abhängig von der Lebensweise des Hundes empfohlen werden können:
- Zwingerhusten: Eine hoch ansteckende Erkrankung, die durch Viren und Bakterien verursacht wird und besonders bei Welpen häufig vorkommt. Typische Symptome sind Husten, Fieber und Nasenausfluss.
- Leishmaniose: Eine parasitäre Erkrankung, die durch den Stich einer Sandmücke übertragen wird. Sie ist schwerwiegend, schwierig zu behandeln und vor allem im Mittelmeerraum verbreitet. Die Symptome sind vielfältig und reichen von Hautveränderungen über Gewichtsverlust bis hin zu Lahmheit.
- Piroplasmose: Eine durch Parasiten verursachte Krankheit, die durch Zecken übertragen wird. Sie tritt relativ häufig auf und kann hohes Fieber sowie Nierenversagen verursachen.
Sterilisation
Eine Sterilisation kann nach Eintritt der Pubertät in Betracht gezogen werden. Zuvor sollte stets ein Beratungsgespräch mit der Tierärztin oder dem Tierarzt erfolgen, um sicherzustellen, dass der Hund gesundheitlich für den Eingriff geeignet ist.
Bei Hündinnen verhindert die Sterilisation die Läufigkeit und ungewollte Trächtigkeit. Zudem kann sie das Risiko für Gesäugetumore sowie für Gebärmutterentzündungen deutlich senken.
Bei Rüden kann die Kastration dazu beitragen, sexuell bedingtes Verhalten wie starkes Markieren, Weglaufen oder Aggressivität zu reduzieren. Außerdem beugt sie bestimmten Erkrankungen wie Prostataproblemen und Hodentumoren vor.
Parasitenbekämpfung
Goldendoodles können anfällig für Parasiten sein. Um einem Befall und den damit verbundenen Krankheiten vorzubeugen, sind regelmäßige Schutzmaßnahmen wichtig:
- Mittel gegen äußere Parasiten: Sie schützen vor Flöhen, Zecken und Mücken und sind als Tabletten oder Pipetten erhältlich.
- Mittel gegen innere Parasiten: Auch als Wurmkuren bekannt, befreien sie den Körper von Würmern.
Tipp von Santévet: Leben Babys oder sehr kleine Kinder im Haushalt, kann es sinnvoll sein, den Hund häufiger zu entwurmen. Ihre Tierärztin oder Ihr Tierarzt berät Sie gerne und erstellt ein auf den Lebensstil Ihres Hundes und seine Umgebung abgestimmtes Parasitenschutzprotokoll.
Lebenserwartung des Goldendoodles
Die durchschnittliche Lebenserwartung des Goldendoodles liegt zwischen 10 und 15 Jahren. Diese vergleichsweise hohe Lebenserwartung ist unter anderem auf die robuste genetische Basis zurückzuführen, die er von seinen beiden Elternrassen, dem Golden Retriever und dem Pudel, geerbt hat.
Hunde aus gesunden Linien, die regelmäßig tierärztlich untersucht werden, können diesen Durchschnitt sogar übertreffen. Ein aktiver Lebensstil sowie eine ausgewogene, hochwertige Ernährung tragen wesentlich dazu bei, die Lebenserwartung positiv zu beeinflussen.
Auch die Größe des Goldendoodles spielt eine Rolle für seine Langlebigkeit: Mini- und Toy-Varianten werden in der Regel älter als ihre Standard-Verwandten. Eine frühzeitige Gewichtskontrolle unterstützt dabei langfristig die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes.
Preis für einen Goldendoodle-Welpen aus einer Zucht
Die Anschaffung eines Goldendoodle-Welpen aus einer professionellen Zucht stellt eine Investition von etwa 2.000 bis 3.500 € dar. Diese Preisspanne erklärt sich durch mehrere Faktoren, darunter die Abstammung der Elterntiere, die zu erwartende Größe des Hundes sowie die Beschaffenheit und Farbe des Fells.
Standard-Goldendoodles werden in der Regel für rund 2.500 € angeboten, während Mini-Varianten Preise von bis zu 3.500 € erreichen können. Auch die Fellfarbe spielt eine Rolle: Seltenere Farben wie Apricot oder Rot sind oft teurer als klassischere Farbschläge.
Zu erwartende Tierarztkosten für einen Goldendoodle
Hier finden Sie ein ungefähres Budget, das Sie für die Behandlung Ihres Hundes einplanen sollten, wenn er an folgenden Erkrankungen leidet:
|
Beispiel für ein jährliches Gesundheitsbudget für einen Goldendoodle |
|
|---|---|
|
Ohrenentzündung |
200 € pro Jahr |
|
Behandlung von Allergien |
100 € pro Monat (≈ 1.200 € pro Jahr) |
|
Beinbruch |
1.500 € pro Jahr |
|
Gesamtbudget pro Jahr |
2.900 € |
Hinzu kommen: Kastration, Impfungen, Zahnsteinentfernung, Krallenpflege, Flohbehandlung, Entwurmung usw.
Santévet – Ihr Spezialist für Tierkrankenversicherungen

