Das Wichtigste in Kürze (TL;DR)
- Eine laufende Nase beim Hund kann harmlos (z. B. durch Fremdkörper oder Allergien) oder ernst (z. B. Infektionen, Tumore) sein.
- Klare, wässrige Nasensekrete sind oft ein Zeichen für Allergien oder leichte Reizungen, gelb-grüner Schleim deutet auf eine bakterielle Infektion hin.
- Niesen, Husten und Röcheln können auf eine Erkältung, aber auch auf schwerwiegendere Probleme wie Rhinitis oder Nasentumore hindeuten.
- Hausmittel wie Inhalieren mit Kamillendampf oder Nasenspülungen können bei leichten Beschwerden helfen – bei anhaltenden Symptomen ist jedoch ein Tierarztbesuch nötig.
- Die Dauer eines Schnupfens beim Hund beträgt meist 1–2 Wochen, bei chronischen Verläufen sollte eine Abklärung erfolgen.
Warum tropft mein Hund aus der Nase?
Eine tropfende Nase beim Hund kann verschiedene Auslöser haben. Es folgen die häufigsten Ursachen.
Übersicht – Warum die Nase beim Hund läuft:
- Infektionen: Viren (z. B. Hundegrippe, Zwingerhusten ) oder Bakterien führen zu Entzündungen der Nasenschleimhaut (Rhinitis) und vermehrtem Sekret.
- Allergien: Pollen, Hausstaubmilben oder bestimmte Futtermittel können eine allergische Reaktion auslösen, die sich durch klare Nasensekrete und Niesen äußert.
- Fremdkörper: Grashalme, Staub oder kleine Insekten können in die Nase gelangen und Reizungen verursachen.
- Reizstoffe: Rauch, starke Düfte oder chemische Dämpfe reizen die empfindliche Nasenschleimhaut.
- Anatomische Probleme: Verengte Nasengänge (z. B. bei brachyzephalen Rassen wie Mops oder Französischer Bulldogge) begünstigen Atemprobleme und vermehrten Nasenausfluss.
- Zahnprobleme: Entzündungen im Oberkiefer (z. B. durch Zahnabszesse) können sich auf die Nasennebenhöhlen auswirken und zu Ausfluss führen.
- Nasentumore: Besonders bei älteren Hunden können gut- oder bösartige Tumore in der Nase zu einseitigem Ausfluss und Atemnot führen.
⚠️ Achtung: Blutiger oder übelriechender Nasenausfluss ist immer ein Notfall und erfordert sofortige tierärztliche Abklärung!
Die Ursachen des Nasensekrets beim Hund verstehen
Wie bereits in der Übersicht beschrieben, kann Nasensekret beim Hund verschiedene Ursachen haben.
Unabhängig davon, ob eine Infektionskrankheit, eine Allergie , eine Naseninfektion oder ein Fremdkörper in den Nasenwegen des Hundes der Auslöser für das Sekret ist oder ob es im Zusammenhang mit einem Nasentumor steht: die Ursachen abzuklären ist der erste Schritt, um Ihrer Fellnase zuverlässig zu helfen.
Auch die Beschaffenheit des Nasensekrets kann variieren und Aufschluss geben: Es kann klar, gelblich oder grün sein, mit oder ohne Anteile von Nasenblut.
Ein klarer Ausfluss kann auf eine Allergie hindeuten, während ein blutiger Ausfluss ein Anzeichen für einen Nasentumor sein kann.
Zudem kann der Ausfluss aus einem einzigen Nasenloch oder aus beiden stammen. Ein einseitiger Ausfluss kann auf einen Fremdkörper oder ein Zahnproblem hindeuten.
Schließlich können auch bestimmte Umweltfaktoren wie Staub, Rauch oder Reinigungsmittel einen Nasenausfluss beim Hund verursachen.
Um die Ursache des Nasenausflusses zu ermitteln und eine geeignete Behandlung einzuleiten sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden.
Was bedeutet eine laufende Nase beim Hund?
Eine laufende Nase ist ein Symptom, keine eigenständige Krankheit. Sie zeigt an, dass die Nasenschleimhaut gereizt oder entzündet ist.
Art und Beschaffenheit des Nasensekrets
Die Art des Sekrets gibt oft Hinweise auf die Ursache:
| Sekretart | Mögliche Ursache | Handlungsempfehlung |
|---|---|---|
| Klar, wässrig | Allergie, leichte Reizung, Fremdkörper | Beobachtung, ggf. Allergen meiden |
| Gelb-grün, zähflüssig | Bakterielle Infektion | Tierarzt aufsuchen, ggf. Antibiotika |
| Blutig | Verletzung, Tumor, Gerinnungsstörung | Sofort zum Tierarzt! |
| Eitrig, übelriechend | Schwere Infektion, Abszess, Tumor | Dringend tierärztliche Behandlung nötig |
Laufende Nase beim Welpen
Ein Nasenausfluss oder eine tropfende Nase bei einem Welpen kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden. Wie bei erwachsenen Hunden ist eine Erkältung eine häufige Ursache. Welpen, die von Natur aus neugierig sind, können auch einen Nasenausfluss haben, wenn ein Fremdkörper in ihrem Nasenloch steckt. In diesem Fall ist häufig nur ein Nasenloch vom Nasenlaufen betroffen. Auch Allergien treten bei Welpen häufig auf, insbesondere bei denen, die viel Zeit im Freien verbringen.
Auch bakterielle oder pilzbedingte Infektionen können bei Welpen einen Nasenausfluss verursachen. Insbesondere Aspergillose, eine nasale Pilzinfektion, kann die Ursache für den Nasenausfluss sein. Schwerwiegendere Probleme wie Nasentumoren oder Polypen sind bei Welpen zwar seltener, sollten aber nicht ausgeschlossen werden.
Achtung: Bei Welpen kann eine Erkältung schnell zu einer Lungenentzündung führen – daher immer tierärztlich abklären lassen!
Niesender Hund: Ist das ein Anzeichen für eine Erkältung?
Niesen kann tatsächlich ein Anzeichen für eine Erkältung bei Ihrem Hund sein. Es kann jedoch auch auf andere Faktoren zurückzuführen sein. Beispielsweise kann eine Reizung der Nasenschleimhäute durch Staub, Rauch oder Allergene zum Niesen führen. Ebenso kann ein Fremdkörper in den Atemwegen des Hundes die Ursache für wiederholtes Niesen sein.

Bedeutung: Warum niesen Hunde?
Niesen ist ein natürlicher Reflex, um die Nase von Reizstoffen zu befreien. Mögliche Auslöser sind:
- Fremdkörper (z. B. Staub, Pollen, Grashalme)
- Starke Gerüche (Parfüm, Reinigungsmittel, Zigarettenrauch)
- Allergien (Heuschnupfen beim Hund ist häufiger, als viele denken!)
- Infektionen (Viren oder Bakterien reizen die Schleimhaut)
- Nasenschäden (z. B. durch Kämpfe oder Stöße)
Wenn der Hund ständig niest: wann zum Tierarzt?
Wenn dein Hund ständig niest – besonders in Kombination mit:
- Blutigem Nasenausfluss
- Apathie oder Fressunlust
- Atemnot
- Einseitigem Ausfluss
In diesen Fällen weisen die Symptome auf eine ernsthafte Erkrankung hin, die ein Tierarzt untersuchen muss.
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Kann sich ein Hund erkälten?
Ja, ein Hund kann durchauseine Erkältung bekommen und empfindlich auf niedrige Temperaturen reagieren. Ähnlich wie wir Menschen reagieren Hunde empfindlich auf Temperaturschwankungen und extreme Wetterbedingungen. Längerer Aufenthalt bei kalten Temperaturen kann bei Hunden zu einer Erkältung führen.
Erkältungs-Symptome beim Hund
Die Symptome eines Hundes, der sich erkältet hat, können denen einer menschlichen Erkältung ähneln, mit einer laufenden Nase, häufigem Niesen oder sogar Appetitlosigkeit.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Viren, die beim Menschen eine Erkältung verursachen, nicht mit denen identisch sind, die Hunde befallen. Daher kann sich ein Hund nicht bei einem Menschen mit einer Erkältung anstecken und umgekehrt, von Ausnahmen abgesehen.
Tipp von Santévet: „ Beobachten Sie Ihren Hund genau! Viele Hundebesitzer unterschätzen, wie schnell eine harmlose Erkältung bei Hunden zu einer Lungenentzündung führen kann – besonders bei älteren oder immungeschwächten Tieren. Wenn Ihr Hund zusätzlich zu Schnupfen und Niesen auch noch Husten, Würgen oder Atemnot zeigt, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Eine frühzeitige Behandlung kann den Verlauf deutlich abmildern.“
Mögliche Kosten für Diagnostik & Behandlung Hundeschnupfen – 2026 (ohne Versicherung)
| Leistung | Kosten (ca.) | Hinweise |
|---|---|---|
| Tierärztliche Untersuchung | 50 – 70 € | inkl. Anamnese und klinische Untersuchung |
| Notfall-Untersuchung | 80–150 € | Ohne regulären Termin / Abends, an Wochenenden und Feiertagen |
| Großes Blutbild | 80 – 200 € | Diagnose von Entzündungen, Infektionen, Allergien, Anämie (blutiger Ausfluss), Organwerte checken |
| Röntgen des Schädels oder des Brustkorbs | 80 – 200 € | Bei Verdacht auf Fremdkörper oder Tumore |
| Rhinoskopie (Nasenspiegelung) | 300 – 800 € | Fremdkörper finden, Entzündungen lokalisieren, Gewebeproben entnehmen, Pilzinfektionen entdecken |
| CT/MRT des Kopfes / der Nase | 400 – 900 € | Goldstandard bei chronischem Nasenausfluss |
| Entfernen eines nasalen Fremdkörpers unter Narkose | 200 – 600 € | Schonende Fremdkörper-Entfernung |
| Operation von Nasenpolypen | 500 – 1.500 € | Atemwege freimachen, Atmung des Hundes verbessern |
| Operation (Nasentumor-Entfernung) | 1.000–3.000 € | Abhängig von Tumorart und -größe |
ⓘ Hinweis: Die Preise sind Richtwerte und können je nach Tierarztpraxis und Region variieren.
Was tun, wenn der Hund erkältet ist?
Symptome & Tipps wenn der Hund Schnupfen hat
Eine Erkältung beim Hund ähnelt der beim Menschen und wird oft durch Viren ausgelöst. Typische Erkältungssymptome beim Hund sind:
🔹 Nasenausfluss (klar bis gelblich)
🔹 Niesen und Husten
🔹 Müde oder schlapp
🔹 Fieber (Normaltemperatur: 37,5–39 °C)
🔹 Appetitlosigkeit
Behandlungsmöglichkeiten: Was tun, wenn der Hund Schnupfen hat?
Hausmittel bei Hunde-Erkältung
- Honig (1 TL in warmem Wasser aufgelöst) – wirkt reizlindernd auf den Hals.
- Hühnerbrühe (ungesalzen!) – stärkt die Abwehrkräfte.
- Wärmeflasche (mit Handtuch umwickelt) – lindert Gliederschmerzen.
- Nasensalbe (z. B. mit Panthenol) – schützt die gereizte Nase.
Wann zum Tierarzt?
- Wenn die Symptome länger als 3–4 Tage anhalten
- Bei hohem Fieber (über 39,5 °C)
- Wenn der Hund nicht mehr frisst oder atmet schwer
- Bei blutigem oder eitrigem Nasenausfluss
Weitere Erkrankungen mit Schnupfen: Rhinitis, Grippe, Nasenpolypen & CIRD („Zwingerhusten“)
Rhinitis beim Hund: Symptome und Behandlung
Die Rhinitis beim Hund ist eine chronische Entzündung der Nasenschleimhaut, die sich durch verschiedene Symptome äußern kann. Zu den häufigsten gehören Niesen, Nasenausfluss, Atembeschwerden oder auch Appetitlosigkeit. In manchen Fällen können auch Gesichtsschmerzen oder eine Entzündung der Augen auftreten.
Eine Rhinitis kann verschiedene Ursachen haben, wie beispielsweise Allergien, Infektionen oder Reizstoffe aus der Umgebung. Um die genaue Ursache zu ermitteln und die richtige Behandlung einzuleiten, ist ein Besuch beim Tierarzt erforderlich, der eine genaue Diagnose durchführt. Denn die Behandlung einer Rhinitis beim Hund hängt in erster Linie von der zugrunde liegenden Ursache ab. Bei einer allergischen Rhinitis besteht der erste Schritt beispielsweise darin, den Hund vom Allergen fernzuhalten.

Grippe beim Hund: Symptome und Behandlung
Die Hunde-Grippe ist eine virale Erkrankung, die die Atemwege von Hunden befällt. Die Symptome der Hunde-Grippe können denen einer Erkältung sehr ähnlich sein, insbesondere eine laufende Nase, Niesen und Husten. Auch andere Anzeichen wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Fieber oder ein mangelndes Interesse an Spiel und körperlicher Aktivität können beobachtet werden.
Zur Behandlung von Hunde-Grippe muss ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser verschreibt je nach Schweregrad eine passende Therapie. In manchen Fällen kann eine medikamentöse Behandlung erforderlich sein, um die Infektion zu bekämpfen. Bei einer Allergie kann eine Behandlung mit Antihistaminika in Verbindung mit einer Umstellung der Lebensweise vorgeschlagen werden.
Nasenpolypen beim Hund: Symptome und Behandlung
Ein Nasenpolyp beim Hund ist eine gutartige, fleischige Wucherung, die sich in der Nasenhöhle oder im Nasenrachenraum bildet. Die Symptome können je nach Größe und Lage des Polypen variieren. Zu den häufigsten Symptomen zählen:
- Wiederholtes Niesen
- Lautes Atmen
- Nasenausfluss, manchmal blutig
- Nasenverstopfung, die zu Atembeschwerden führen kann
Die Behandlung dieser Erkrankung basiert hauptsächlich auf einem chirurgischen Eingriff zur Entfernung des Polypen. In einigen Fällen können Medikamente verschrieben werden, um die Größe des Polypen vor der Operation zu verringern. Nach dem Eingriff ist eine regelmäßige Nachsorge durch den Tierarzt erforderlich, um ein Wiederauftreten zu verhindern.
CIRD beim Hund („Zwingerhusten“): Symptome und Behandlung
Der Canine infektiöse respiratorische Erkrankungskomplex (CIRD, früher „Zwingerhusten“) ist eine Komplexerkrankung beim Hund, die durch verschiedene virale (Canines Adenovirus Typ 2, Canines Parainfluenzavirus u. a.) und bakterielle (Bordetella bronchiseptica, Mycoplasma cynos) Atemwegserreger ausgelöst wird. Faktoren wie Alter (Jungtiere erkranken häufiger und schwerer), Lebensraum (Tierheim, viele Hundekontakte) und Hygiene spielen eine große Rolle bei der Entstehung der Krankheit. Unkomplizierte Infektionen verlaufen mit Husten und Würgen sowie oftmals mit Nasenausfluss und dauern 7–10 Tage an. Komplizierte CIRD-Erkrankungen können mit Fieber, schlechtem Allgemeinbefinden und Pneumonie-Symptomen einhergehen. Die Behandlung richtet sich nach dem Verlauf der Infektion. Unkomplizierte Fälle mit gutem Allgemeinbefinden benötigen kein Antibiotikum, sondern nur eine symptomatische Therapie (Schleimlöser, Inhalation). Schwere oder chronische Formen müssen zusätzlich antibiotisch behandelt werden. Ein Tierarztbesuch zur Abklärung und Behandlung ist zwingend erforderlich.
Diagnostik und Behandlung bei Hundeschnupfen
Diagnostik: Wie findet der Tierarzt die Ursache?
Der Tierarzt wird zunächst eine gründliche Untersuchung durchführen, die folgende Schritte umfassen kann:
- Anamnese (Fragen zu Symptomen, Dauer, Vorerkrankungen)
- Klinische Untersuchung (Nase, Maul, Ohren, Lunge abhören)
- Nasenspiegelung (Rhinoskopie) – zur Suche nach Fremdkörpern oder Tumoren
- Abstriche oder Biopsien – zur Analyse von Zellen und Erregern
- Bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT) – bei Verdacht auf Tumore oder tiefe Entzündungen
- Blutuntersuchung – zum Ausschluss systemischer Erkrankungen
Expertenzitat : „Laut einer Studie der Fachzeitschrift ‚Tierärztliche Praxis‘ (Thieme) an 85 Hunden mit chronischem Nasenausfluss sind die häufigsten Ursachen: Nasentumore (28 %), oronasale Defekte (26 %), idiopathische Rhinitis (20 %), Fremdkörper (10 %), sinonasale Aspergillose (8 %) und pathologische Veränderungen des Nasenspiegels (8 %). … Die Diagnostik erfordert daher immer eine Computertomografie (CT) und Rhinoskopie, da eine bloße bakteriologische Untersuchung des Nasensekrets keine sichere Diagnose ermöglicht.“
Behandlung: Was hilft gegen Schnupfen beim Hund?
Die Behandlung hängt von der Ursache ab:
| Ursache | Behandlungsmöglichkeiten |
|---|---|
| Virale Infektion | Symptomatisch (Ruhe, Flüssigkeit, ggf. Fiebersenkung), Impfstatus prüfen |
| Bakterielle Infektion | Antibiotika (z. B. Amoxicillin, Clavulansäure) |
| Allergien | Antihistaminika, Kortison (kurzfristig), Allergenmeidung |
| Fremdkörper | Entfernung durch den Tierarzt (ggf. unter Narkose) |
| Nasentumor | Operation, Strahlentherapie oder Chemotherapie (je nach Tumorart) |
| Zahnprobleme | Zahnbehandlung (z. B. Extraktion von entzündeten Zähnen) |
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Schleimlöser für Hunde
Bei zähflüssigem Schleim können pflanzliche Schleimlöser wie:
- Eibischwurzel
- Thymian
- Spitzwegerich
helfen, den Schleim zu lösen. Achtung: Immer die Dosierung für Hunde beachten!
Nasenspray und Tropfen für Hunde
- Isotonische Kochsalzlösung (z. B. Emser Salz) – zur Reinigung
- Antibiotische Nasentropfen (z. B. bei bakterieller Rhinitis)
- Abschwellende Nasensprays (nur nach tierärztlicher Anweisung!)
Fazit: Wann zum Tierarzt?
Eine laufende Nase beim Hund ist nicht immer harmlos. Während leichte, klare Sekrete oft von selbst abheilen, sollten folgende Alarmsignale immer tierärztlich abgeklärt werden:
- Blutiger oder eitriger Nasenausfluss
- Atemnot oder Röcheln
- Einseitiger Ausfluss (Verdacht auf Fremdkörper oder Tumor)
- Fieber, Apathie oder Appetitlosigkeit
- Symptome länger als 10–14 Tage
Mit der richtigen Beobachtung, Pflege und – wenn nötig – Behandlung übersteht Ihr Hund eine Erkältung oder einen Schnupfen meist problemlos. Bei Unsicherheiten oder Verschlechterung des Zustands: Lieber einmal zu viel zum Tierarzt gehen als zu wenig!
FAQ: Häufige Fragen zur laufenden Nase beim Hund
Akuter Schnupfen heilt meist innerhalb von 1–2 Wochen ab. Bei chronischem Nasenausfluss (länger als 3 Wochen) sollte eine tierärztliche Abklärung erfolgen.
Nein! Menschliche Nasensprays können für Hunde giftig sein. Verwende nur für Hunde zugelassene Präparate oder isotonische Kochsalzlösung.
Sofort zum Tierarzt! Blutiger Nasenausfluss kann auf Verletzungen, Tumore oder Gerinnungsstörungen hinweisen und ist immer ein Notfall.
Im Schlaf fließt der Schleim leichter ab, da der Hund nicht aktiv schnüffelt. Wenn der Ausfluss nur beim Schlafen auftritt und klar ist, ist das meist harmlos. Bei gelb-grünem oder blutigem Sekret sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.
Quellen:
„Nasenausfluss beim Hund – Wie sinnvoll sind bakteriologische und histopathologische Untersuchungen“ aus: Tierärztl. Praxis Ausg K Kleintiere Heimtiere 2019; 47(02) : 84-96 DOI: 10.1055/a-0863-6667
Entzündung der Nase und Nasennebenhöhlen bei Hunden – Tiermedizinisches Infoportal PetsVetCheck
TFA Wissen – Nasenausfluss bei Hund und Katze – was kann es sein
Hinweis : Die Inhalte dieses Artikels dienen nur der allgemeinen Information und ersetzen keine Untersuchung oder Beratung durch einen Tierarzt.
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Fotos: 123RF
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