Das Wichtigste in Kürze (TL;DR)
- Nierenversagen im Endstadium ist unheilbar, aber die Lebensqualität kann durch gezielte Maßnahmen verbessert werden.
- Typische Anzeichen: Appetitlosigkeit, Erbrechen, Apathie, starker Durst, Gewichtsverlust, Harnvergiftung (Urämie).
- Ernährung: Nierenfutter mit niedrigem Phosphor- und hochwertigem Proteingehalt ist essenziell.
- Kosten: Behandlungskosten variieren zwischen 100 € (Medikamente) und 1.000 €+ (stationäre Intensivtherapie).
- Einschläfern: Kommt infrage, wenn die Lebensqualität stark beeinträchtigt ist und Schmerzen nicht mehr gelindert werden können.
Was ist Nierenversagen im Endstadium bei Katzen?
Definition und Stadien
Nierenversagen im Endstadium (auch terminale Niereninsuffizienz) ist das letzte Stadium der chronischen Nierenerkrankung (CNI/CNE). Die Nieren können ihre Funktion – Entgiftung, Flüssigkeitshaushalt, Elektrolytregulation – nicht mehr ausreichend erfüllen. Dies führt zu einer Ansammlung von Giftstoffen im Blut (Urämie) und schwerwiegenden Stoffwechselstörungen.
Unterschied zwischen akuter und chronischer Niereninsuffizienz
- Akute Niereninsuffizienz: Plötzlicher Funktionsverlust, oft durch Vergiftungen, Infektionen oder Schock. Heilbar, wenn die Ursache schnell behoben wird.
- Chronische Niereninsuffizienz (CNI): Langsamer, irreversibler Verlust der Nierenfunktion. Nicht heilbar, aber durch Therapie kann das Fortschreiten verlangsamt werden.
Ursachen einer Niereninsuffizienz der Katze
Da die Nieren ständig große Mengen Blut filtern, werden sie durch Giftstoffe geschädigt, die sich im Nierengewebe ansammeln können. Aber auch durch Erkrankungen, die die Durchblutung der Nieren beeinflussen oder ihre Funktion schwächen, kann es zu einer Niereninsuffizienz der Katze kommen.
Hauptgründe für Niereninsuffizienz:
- Gifte im Blutkreislauf durch aufgenommene Pflanzen, Schwermetalle, Pestizide, Medikamente, Gift oder andere Substanzen
- Angeborene Erkrankungen wie die PKD (Polyzystische Nierenerkrankung, eine vererbliche Erkrankung vor allem bei Perserkatzen)
- Schädigung der Nieren durch einen Harnstau aufgrund von Harnsteinen
- Erkrankungen der Niere, zum Beispiel eine Mangeldurchblutung oder Nierensteine sowie Nierenbeckenentzündungen
- Infektionskrankheiten und Immunschwächen durch verschiedene Grunderkrankungen wie beispielsweise FIP oder FIV
- Mangeldurchblutung der Nieren aufgrund eines Schocks oder starken Blutverlustes sowie eine starke Austrocknung aufgrund eines Wassermangels
Welche Symptome zeigen Katzen bei einer Nierenerkrankung?
Es gibt einige typische Symptome bei Nierenversagen, die nach und nach auftreten. Da es meist ältere Katzen betrifft, fallen diese oft erst nicht auf, weil sie dem fortgeschrittenen Alter der Tiere zugeschrieben werden.
Dazu gehören:
- Die Katze ist apathisch und schläft viel
- Die Katze frisst schlecht und nimmt ab
- Sie trinkt auffällig viel
- Der Atem der Katze riecht stechend
- Ihr Fell ist stumpf und schuppig
- Sie hat häufig Harnwegsinfekte oder andere Infektionen
- Die Katze erbricht häufig und es können Krämpfe vorkommen
Die meisten Symptome sind direkte Folgen der Vergiftung durch harnpflichtige Stoffe. Sie reichern sich an, da sie nicht mehr ausgeschieden werden können. Dies nennt man Urämie, eine Harnvergiftung. Im Endstadium kann eine Harnvergiftung zu Halluzinationen und Bewusstlosigkeit führen.
CNI der Katze – wann ist es eine chronische Nierenerkrankung?
Akut vs. chronisch
CNI ist die Abkürzung für die chronische Niereninsuffizienz der Katze. Heute wird sie häufig auch als CNE bezeichnet, als chronische Nierenerkrankung. Als akut werden Krankheiten bezeichnet, die erst kurze Zeit bestehen. Je nach Ursache kann eine Niereninsuffizienz bei rechtzeitiger Behandlung wieder vollständig geheilt werden und die Nieren behalten keine Schäden zurück.
Als chronisch gelten Erkrankungen, die länger bestehen. Wird eine Niereninsuffizienz der Katze erst nach mehreren Wochen festgestellt, so ist eine Ursache oft nicht mehr auszumachen. Das Nierengewebe ist nicht mehr zu retten. Ist es einmal zerstört, wird es sich nicht mehr regenerieren.
Eine bestehende Niereninsuffizienz einer Katze schreitet fort und führt letztlich zu Nierenversagen. Dies kann nur mit einer sogenannten Nierendiät verlangsamt werden.
Was genau passiert bei einer CNI der Katze?
Es gibt drei typische Folgen einer Niereninsuffizienz der Katze. Alle zeigen schwerwiegende Symptome und zeigen fortgeschrittene Stadien an.
- Urämie, die bereits beschriebene Harnvergiftung.
- Austrocknung. Der Wasserhaushalt des Körpers ist gestört und der Elektrolythaushalt ebenfalls.
- Der Hormonstoffwechsel wird gestört, was Auswirkungen auf einige Körperfunktionen hat, zum Beispiel auf die Blutbildung.
Was sind die Anzeichen für Nierenversagen im Endstadium?
Typische Symptome
Im Endstadium zeigen Katzen oft mehrere der folgenden Anzeichen:
- Extreme Apathie und Schwäche – Die Katze liegt fast nur noch, reagiert kaum auf Reize.
- Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust – Selbst Lieblingsfutter wird verweigert.
- Erbrechen und Übelkeit – Häufig durch Urämie (Harnvergiftung).
- Starker Durst und vermehrtes Wasserlassen – Die Nieren können den Urin nicht mehr konzentrieren.
- Stechender Ammoniakgeruch aus dem Maul – Ein klassisches Zeichen für Urämie.
- Krampfanfälle oder Bewusstlosigkeit – Durch Elektrolytstörungen und Giftstoffansammlung im Gehirn.
- Schlechter Fellzustand – Stumpfes, ungepflegtes Fell durch Stoffwechselstörungen.
Wann wird es kritisch?
Das Endstadium ist erreicht, wenn
- die Katze keine Nahrung oder Flüssigkeit mehr zu sich nimmt;
- Krampfanfälle oder Bewusstlosigkeit auftreten;
- Schmerzen oder Atemnot nicht mehr kontrollierbar sind:
- die Lebensqualität stark eingeschränkt ist und keine Besserung durch Therapie eintritt.
Expertenmeinung: „Im Endstadium einer Niereninsuffizienz (Stadium 4) ist die Nierenfunktion auf 10 % oder weniger reduziert. Die Katze leidet unter ständiger Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Dehydrierung. Da die Nieren keine Giftstoffe mehr ausscheiden können, kommt es zu einemmultiplen Organversagen , was für die Katze extrem schmerzhaft ist. In diesem Stadium ist eine Heilung nicht mehr möglich und die Euthanasie wird oft als letzte Option empfohlen, um weiteres Leiden zu vermeiden.“ — Focus-Tierarzt, 20.03.2026
Diagnose: Wie wird Nierenversagen festgestellt?
Blut- und Urinuntersuchungen
- Blutwerte:
- Kreatinin und Harnstoff (erhöht bei ≥ 65 % zerstörtem Nierengewebe)
- SDMA-Wert (früher Indikator, bereits bei 25 % Schädigung erhöht)
- Phosphat, Kalium, Kalzium (Elektrolytstörungen)
- Blutbild (Anämie durch gestörte Blutbildung)
- Urinuntersuchung:
- Spezifisches Gewicht (niedrig bei CNI, da die Nieren den Urin nicht mehr konzentrieren können)
- Proteinurie (Eiweiß im Urin)
Hat der Katzenhalter den Verdacht, dass die Katze Nierenprobleme haben könnte, so kann ein Tierarzt die Diagnose stellen. Dies geschieht zum einen durch eine Blutuntersuchung, bei der die Nierenwerte überprüft werden. Die beiden Standardnierenwerte (Harnstoff- und Kreatininwert) sind allerdings erst erhöht, wenn bereits ein beträchtlicher Teil der Nieren zerstört ist, nämlich etwa 65 %. Ein Wert ist früher hilfreich und zeigt bereits bei 25 % zerstörtem Nierengewebe, dass etwas nicht stimmt (SDMA-Wert).
Ist die Nierenerkrankung bereits fortgeschritten, sind weitere Blutwerte auffällig, sodass die Diagnose CNI der Katze gestellt werden kann. Dies können eine Blutarmut sein, durch die Störung der Blutbildung, aber auch ein zu hoher Phosphorgehalt im Blut oder eine Übersäuerung.
Auch wird eine Urinuntersuchung durchgeführt. Aufgrund der schlechten Nierenfunktion ist der Urin weniger konzentriert und es wird viel Eiweiß ausgeschieden (Proteinurie). Der Tierarzt wird die Katze untersuchen und die Nieren abtasten, die kleiner sind als gewöhnlich und manchmal schmerzhaft.
Bildgebende Verfahren
- Ultraschall: zeigt Schrumpfnieren oder strukturelle Veränderungen
- Röntgen: kann Harnsteine oder Tumoren als Ursache ausschließen
Im Ultraschall können die kleinen Nieren (Schrumpfnieren) gut dargestellt werden, ebenso wie die Gewebeveränderungen.
Behandlung für Katzen mit Niereninsuffizienz
Überblick: Medikamente und Infusionen
- Infusionstherapie – Ausgleich von Flüssigkeits- und Elektrolytverlust (z. B. bei Dehydrierung)
- Phosphatbinder (z. B. Aluminiumhydroxid) – reduzieren den Phosphatspiegel im Blut
- Antiemetika (z. B. Maropitant) – gegen Übelkeit und Erbrechen
- Blutdrucksenker (z. B. Amlodipin) – bei Bluthochdruck durch Nierenversagen
- Erythropoetin – bei schwerer Anämie zur Stimulation der Blutbildung
Krankenhausaufenthalt mit Infusion
Ein Krankenhausaufenthalt mit Infusion ist oft erforderlich, wenn eine Katze akutes Nierenversagen hat. Bei dieser Krankheit muss das Tier intravenös mit Infusionen versorgt werden, um es zu rehydrieren und den Elektrolythaushalt wiederherzustellen. Dies ermöglicht auch eine „Spülung“ der Nieren, wodurch die Ausscheidung der angesammelten Giftstoffe gefördert wird. Je nach Schweregrad des Falls kann diese Intensivbehandlung mehrere Tage dauern.
Medikamentöse Behandlung
Bei Katzen mit chronischem Nierenversagen können Medikamente verschrieben werden, um den Blutdruck zu kontrollieren, Erbrechen einzudämmen, den Appetit anzuregen oder den Phosphatspiegel im Blut zu regulieren. Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel, wie Omega-3-Fettsäuren, können ebenfalls dazu beitragen, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen.
Kosten der Behandlung
Kostentabelle für Tierarztkosten bei Nierenversagen (2026)
| Leistung | Kosten (ca.) |
|---|---|
| Allgemeine tierärztliche Untersuchung | 50 – 70 € |
| Blutuntersuchung (Standard) | 60 – 120 € |
| Blutuntersuchung (erweitert, inkl. SDMA) | 100 – 200 € |
| Urinuntersuchung | 30 – 60 € |
| Ultraschall der Nieren | 80 – 150 € |
| Röntgen (Abdomen) | 60 – 120 € |
| Infusionstherapie (pro Tag) | 50 – 150 € |
| Stationärer Aufenthalt (pro Tag) | 100 – 300 € |
| Phosphatbinder (monatlich) | 20 – 50 € |
| Nierendiät (monatlich) | 50 – 120 € |
| Schmerztherapie (z. B. Buprenorphin) | 10 – 30 €/Tag |
| Euthanasie | 80 – 150 € |
Ernährungsumstellung: Was darf eine nierenkranke Katze nicht fressen?
Steht die Diagnose CNI der Katze, sollte eine Futterumstellung erfolgen. Eine Nierendiät kann die Lebenszeit bei besserer Lebensqualität deutlich verlängern.
Nierendiät
Eine Nierendiät ist lebenswichtig und sollte folgende Kriterien erfüllen:
✅ Hochwertige, leicht verdauliche Proteine (z. B. aus Eiern oder Fisch) – kein minderwertiges Fleischmehl!
✅ Niedriger Phosphorgehalt – Phosphor beschleunigt das Fortschreiten der CNI
✅ Erhöhte Energiezufuhr – da Katzen mit CNI oft weniger fressen
✅ Ausreichend Flüssigkeit – Nassfutter oder eingeweichtes Trockenfutter bevorzugen
❌ Verboten sind:
- Rohes Fleisch (Risiko für Salmonellen und E. coli)
- Milchprodukte (hoher Phosphorgehalt)
- Leckerlis mit hohem Salz- oder Phosphorgehalt
- Futter mit Getreide oder pflanzlichen Proteinen (schlecht verdaulich)
Was tun, wenn die Katze die Nierendiät nicht fressen möchte?
- Immer wieder eine kleine Menge frisch anbieten.
- Verschiedene Geschmacksrichtungen und Marken ausprobieren.
- Das Futter langsam umstellen. Immer ein bisschen mehr unter das alte Futter mischen. Ein Phosphatbinder kann zur Überbrückung gegeben werden.
- Eventuell ist eingeweichtes Trockenfutter beliebter. Wichtig ist aber, es dann einzuweichen, da die Katze viel Flüssigkeit benötigt!
- Das Futter erwärmen und pürieren.
Frisst die Katze gar nicht, kann eine Elektrolytlösung helfen. Wenn die Katzen sich wieder besser fühlen, fangen sie oft wieder an zu fressen.
Tipp von Santévet: „Im Endstadium einer Nierenerkrankung steht die Lebensqualität Ihrer Katze im Mittelpunkt. Arbeiten Sie eng mit Ihrem Tierarzt zusammen, um Schmerzen, Übelkeit und Dehydrierung bestmöglich zu kontrollieren. Eine angepasste Nierendiät, regelmäßige Infusionen und liebevolle Pflege können die verbleibende Zeit angenehmer gestalten. Ihr Tierarzt ist Ihr wichtigster Partner, um diese Phase einfühlsam zu begleiten.“
Wann sollte man eine Katze mit Nierenversagen einschläfern?
Lebenserwartung: Dauer bis zum Tod bei Nierenversagen
Die Lebenserwartung einer Katze mit terminalem Nierenversagen hängt stark von der Schwere der Erkrankung, der Therapie und der Lebensqualität ab. Ohne Behandlung überleben Katzen im Endstadium oft nur Tage bis 1–2 Wochen, da die Giftstoffe im Blut (Urämie) zu Organversagen führen. Mit intensiver Therapie (Infusionen, Nierendiät, Phosphatbinder, Medikamente) kann die Lebensdauer auf mehrere Wochen bis Monate verlängert werden. Entscheidend ist, ob die Katze noch Futter und Flüssigkeit zu sich nimmt und ob die Lebensqualität erhalten bleibt. Sobald die Katze keine Nahrung mehr aufnimmt, apathisch wird oder starke Schmerzen hat, ist die Prognose leider sehr schlecht. In diesem Fall sollte gemeinsam mit dem Tierarzt über die Euthanasie nachgedacht werden, um weiteres Leiden zu vermeiden.
Ethische und medizinische Überlegungen zur Euthanasie der Katze
Die Entscheidung, eine Katze einschläfern zu lassen, ist individuell und schwer. Folgende Faktoren können helfen, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen:
- Lebensqualität:
- Frisst die Katze länger als 3–5 Tage nicht mehr?
- Trinkt sie gar nicht mehr und ist stark dehydriert?
- Zeigt sie kein Interesse mehr an ihrer Umgebung?
- Hat sie starke Schmerzen oder Atemnot, die nicht gelindert werden können?
- Medizinische Prognose:
- Wenn sich die Nierenwerte trotz Therapie weiter verschlechtern und die Katze auf keine Behandlung mehr anspricht.
- Wenn Krampfanfälle oder Bewusstlosigkeit auftreten.
- Tierärztliche Empfehlung:
- Ein erfahrener Tierarzt kann einschätzen, ob die Katze noch eine Chance auf Besserung hat oder ob das Leiden nur verlängert wird.
Wichtig: Die Entscheidung sollte nie aus Bequemlichkeit, sondern immer aus Liebe und Mitgefühl getroffen werden. Eine Katze, die nicht mehr leben kann, verdient es, in Würde zu gehen.
Fazit: Lebensqualität ist das Wichtigste im Endstadium
Nierenversagen im Endstadium ist für Katzenhalter eine emotional belastende Situation. Während eine frühe Diagnose und konsequente Therapie das Leben verlängern können, ist das Endstadium oft mit starkem Leiden verbunden. Ernährung, Medikamente und liebevolle Pflege sind entscheidend – doch wenn die Lebensqualität nicht mehr gegeben ist, ist die Euthanasie oft der letzte Akt der Fürsorge.
Denken Sie daran: Sie sind nicht allein. Ein guter Tierarzt steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite – sowohl medizinisch als auch menschlich.
FAQ: Häufig gestellte Fragen
1. Wie lange kann eine Katze mit Nierenversagen im Endstadium noch leben?
Mit intensiver Therapie (Infusionen, Nierendiät, Medikamente) können Katzen im Endstadium noch einige Wochen bis Monate leben. Ohne Behandlung überleben sie oft nur wenige Tage bis 1–2 Wochen.
2. Kann man Nierenversagen bei Katzen heilen?
Nein, chronisches Nierenversagen ist nicht heilbar. Allerdings können eine frühzeitige Diagnose und Therapie das Fortschreiten verlangsamen und die Lebensqualität verbessern.
3. Was kann ich tun, wenn meine Katze nichts mehr frisst?
Wichtiger als auf ein bestimmtes (Diät-) Futter zu beharren, ist es, dass die Katze überhaupt frisst. Die Katze sollte zum Fressen animiert werden. Das kann durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
- Futter erwärmen (verstärkt den Geruch).
- Nassfutter oder eingeweichtes Trockenfutter anbieten.
- Phosphatbinder verwenden, um den Geschmack zu verbessern.
- Zwangsernährung per Sonde (falls nötig, vom Tierarzt durchführen lassen).
- Appetitanreger (z. B. Mirtazapin) vom Tierarzt verschreiben lassen.
4. Ist Nierenversagen bei Katzen schmerzhaft?
Ja, im Endstadium können Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe und Elektrolytstörungen starke Schmerzen verursachen. Eine Schmerztherapie (z. B. mit Buprenorphin) ist dann essenziell.
5. Kann ich meine Katze zu Hause einschläfern lassen?
Ja, viele Tierärztinnen und Tierärzte bieten Hausbesuche für die Euthanasie an. So kann die Katze in vertrauter Umgebung und ohne Stress einschlafen.
Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen nur der allgemeinen Information und ersetzen keine Untersuchung oder Beratung durch einen Tierarzt.
Quellen:
Blog Cat Life Endstadium Chronische Nierenerkrankung
https://focus-tierarzt.de/magazin/katzen-niereninsuffizienz-symptome-richtig-behandeln
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