Kleine Hunderassen: citytauglich, pflegeleicht und budgetfreundlich

Das Wichtigste in Kürze (TL;DR)

  •  Kleine Hunde sind im Alltag unkomplizierter . Sie sind kostengünstiger in der Fütterung, leichter zu pflegen, einfacher zu transportieren und haben eine längere Lebenserwartung als große Rassen.
  • Trotz ihrer Größe benötigen sie eine konsequente und liebevolle Erziehung, da Überbehütung und übermäßige Nachsicht zu Verhaltens- und Sozialisierungsproblemen führen können.
  • Bestimmte Rassen können spezifische Gesundheitsprobleme aufweisen, wie Chondrodysplasie (Dackel, Welsh Corgi), Patellaluxation oder Augeninfektionen bei Rassen mit hervorstehenden Augen. 

Welche Hunderassen bleiben immer klein?

1. Kleine (meist) weiße Hunde in drei Varianten: der Bichon (Frisé, Havaneser, Malteser)

Der Bichon ist ein kleines, freundliches Tier, das seinem Besitzer sehr nahesteht. Der Bichon Frisé und der Havaneser sind 25 bis 30 cm groß und wiegen nicht mehr als 6 kg, während der Malteser zwischen 21 und 25 cm groß ist und 3 bis 4 kg wiegt. Während der Bichon Frisé und der Malteser ein reinweißes Fell haben, kann das Fell des Havanesers weiß, cremefarben, beige, hellbraun, grau oder schwarz sein.

Der Bichon Frisé weist eine leichte Ähnlichkeit mit dem Toy-Pudel auf, der etwa die gleiche Größe hat (24 bis 28 cm), während der Zwergpudel und der Königspudel größer sind. Der Pudel hat jedoch große, an den Wangen anliegende Ohren und eine lange Schnauze. Der Bichon ist lebhaft und verspielt und ein ausgezeichneter Begleiter für Kinder.

2. Ein besonders niedlicher kleiner Hund: der Cairn Terrier

Der Cairn Terrier misst 28 bis 31 cm am Widerrist und wiegt 6 bis 8 kg. Sein raues, dichtes Fell ist sandfarben, gestromt, fuchsrot, hellgrau oder dunkelgrau. Als Vorfahre des Westies ist er ein aktives und intelligentes Tier, das sich in Sachen Gehorsam als stur erweisen kann. Der Welpe muss daher liebevoll, aber konsequent erzogen werden, damit er zu einem hervorragenden Begleithund wird.

3. Die kleinste trendige Mini-Hunderasse der Welt: der Chihuahua

Der Chihuahua gilt als der kleinste Hund der Welt und ist DER trendige Miniaturhund der letzten zehn Jahre! Mit einer Größe von 16 bis 21 cm hat dieser Vierbeiner im Kleinformat ein winziges Gewicht von 1 bis 3 kg und eine riesige Persönlichkeit.

Ob kurz- oder langhaarig, er kommt in allen Fellfarben vor, außer in Merle. Der lebhafte und verspielte Chihuahua erweist sich als ausgezeichneter Begleithund, vorausgesetzt, man erzieht ihn streng, aber sanft, damit er nicht die Oberhand gewinnt. Aufgrund seiner sehr geringen Größe kann er anfällig für Gesundheitsprobleme sein.

4. Kleiner Familienhund mit Kult-Status: die Französische Bulldogge

Die Französische Bulldogge , auch "Frenchie" genannt, ist eine kompakte, muskulöse Rasse mit einem unverwechselbaren Aussehen: große Fledermausohren und ein flaches Gesicht. Mit einer Größe von 30 cm und einem Gewicht von 8 bis 14 kg ist sie ideal für das Leben in der Stadt oder in einer Wohnung. Trotz ihrer kleinen Statur hat sie eine große Persönlichkeit – die Französische Bulldogge ist ein Kult-Charakter. Sie ist freundlich, verspielt und besonders gut für Familien geeignet. Allerdings neigt sie aufgrund ihrer kurzen Schnauze zu Atemproblemen, weshalb sie an heißen Tagen besonders geschützt werden muss.

5. Ein charmanter Begleiter: der Bolonka Zwetna

Der Bolonka Zwetna ist eine kleine, aber robuste Rasse aus Russland, die für ihr langes, seidiges Fell und ihr freundliches Wesen bekannt ist. Mit einer Größe von 24 bis 26 cm und einem Gewicht von 3 bis 5 kg ist er ein idealer Begleithund. Sein Fell kann in verschiedenen Farben vorkommen, darunter Weiß, Schwarz, Grau und Beige. Der Bolonka Zwetna ist intelligent, anhänglich und gut mit Kindern und anderen Haustieren verträglich. Regelmäßige Fellpflege ist wichtig, um Verfilzungen zu vermeiden.

6. Allrounder für Fortgeschrittene: der Jack Russell

Als Jagdhund, der sich besonders bei der Verfolgung von Wildschweinen und Füchsen auszeichnet, hat der Jack Russell einen enormen Bewegungsdrang. Aus diesem Grund ist er als erster Hund eher nicht zu empfehlen, da er einen konsequenten Besitzer braucht, um seine überschüssige Energie in die richtigen Bahnen zu lenken.

Sein weißes Fell mit schwarzen und lohfarbenen Flecken ist das charakteristische Merkmal dieses kleinen Hundes. Als aktiver und sehr verspielter Hund wird der Jack Russell Sie mit seiner Fröhlichkeit begeistern, besonders wenn es auf einen Spaziergang geht!

Vor- und Nachteile kleiner Hunde

Tipp von Santévet: „Erziehen Sie Ihren kleinen Freund ebenso liebevoll wie konsequent – so, wie Sie es bei einem großen Hund tun würden. Übermäßiges Verwöhnen und zu große Nachsicht, wie man sie oft bei der Erziehung von Welpen beobachtet, können zu Verhaltens- und Sozialisierungsproblemen führen."

7. Robust und sehr anhänglich: der Lhasa Apso

Vielleicht wussten Sie es nicht, aber der Lhasa Apso war ein sehr guter Wächter buddhistischer Tempel und Klöster. Er hat sich einen ausgeprägten Wachsamkeitssinn bewahrt, verbunden mit Misstrauen gegenüber Fremden und einem sehr beschützenden Instinkt gegenüber seiner Familie. Mit einer Widerristhöhe von 25 bis 28 cm und einem Gewicht von 5 bis 8 kg ist er von Natur aus liebevoll.

8. Kleiner flauschiger Hund: der "kleine Löwe" Shih Tzu

Der Shih Tzu , dessen Name "kleiner Löwe" bedeutet, ist eine alte Hunderasse aus Tibet. Mit einer Größe von 20 bis 28 cm und einem Gewicht von 4 bis 7 kg ist er ein perfekter Schoßhund. Sein langes, seidiges Fell erfordert regelmäßige Pflege, um es sauber und glänzend zu halten. Der Shi Tzu ist freundlich, gesellig und gutmütig, was ihn zu einem idealen Begleiter für Familien und ältere Menschen macht. Er ist nicht besonders aktiv, genießt aber kurze Spaziergänge und Spielzeiten

9. Ein kleiner, langhaariger Haushund, der sich sehr gut für das Leben in einer Wohnung eignet: der Pekinese

Der Pekinese ist ein kleiner, verspielter Hund mit einem schelmischen Charakter, der keinen großen Bewegungsdrang hat. Im Gegensatz zu den meisten Hunden ist er kein Fan von Spaziergängen und zieht es vor, auf einem weichen Kissen zu faulenzen. Mit einer Widerristhöhe von 15 bis 20 cm und einem Gewicht von 5 bis 6 kg ist der Pekinese an seinen ungewöhnlichen körperlichen Merkmalen zu erkennen: seinen Kulleraugen und seiner flachen Nase. Sein langes Fell muss regelmäßig gebürstet und gepflegt werden, um Verfilzungen zu vermeiden.

10. Ein echter Brite mit kurzen Beinen: der Welsh Corgi

Genau wie sein beliebter Landsmann, der Cavalier King Charles , stammt der Welsh Corgi direkt aus England. Er wurde insbesondere durch Königin Elisabeth II. bekannt, die von ihren kleinen, kurzbeinigen Hunden umgeben lebte.

Mit einer Widerristhöhe von 25 bis 30 cm ist der Welsh Corgi, der oft einem Fuchs ähnelt, ein kräftiges und imposantes Tier, das 10 bis 15 kg wiegt. Ob Pembroke oder Cardigan – diese ehemaligen Schäferhunde sind heute wunderbare Haustiere.

11. Kleiner robuster Rassehund mit Charakter: der Dackel

Der Dackel ist ein hervorragender Jagdhund und ein kleiner Hund mit einer enormen Persönlichkeit. Mit einer Widerristhöhe von 15 bis 22 cm und einem Gewicht von 3,5 bis 9 kg ist dieser fröhliche Hund mit rauem Bellen entweder kurz-, lang- oder drahthaarig. Sein Fell kann einfarbig, zweifarbig, harlekinartig, gescheckt oder gestromt sein.

Was den Charakter angeht, ist der Dackel ein intelligentes, verschmitztes und von Natur aus liebevolles Tier. Er erweist sich als ausgezeichneter Begleithund.

14. Eine sehr anhängliche kleine Hunderasse: der Yorkshire Terrier

Der Yorkshire Terrier ist ein Miniaturhund mit einer Widerristhöhe von etwa 20 cm und einem Gewicht von unter 3 kg. Wenn sein Terrier-Charakter durch eine konsequente Erziehung gut im Griff gehalten wird,  wird er zu einem hervorragenden Begleiter, der sich sowohl an ein Haus mit Garten als auch an das Leben in einer Wohnung mit täglichen Spaziergängen anpasst.

Achtung, der Yorkshire Terrier ist anfällig für bestimmte Gesundheitsprobleme wie Patellaluxation.

Viele kleine Hunde sehen ihr Leben lang jung aus

Gewichtsvergleich zwischen den kleinsten und den größten Hunden

Rasse

Größe

Gewicht

Chihuahua

23 cm

zwischen 500 g und 3 kg

Yorkshire Terrier

15 bis 17 cm

weniger als 3 kg

Deutsche Dogge

71–86 cm

90 kg

Bernhardiner

70 cm

80 kg

Warum sehen manche Hunde ihr Leben lang wie Babys aus?

Alle Hunde erreichen das Erwachsenenalter und bleiben keine Welpen. Es ist einfach so, dass manche Tiere kleiner Rassen ihr ganzes Leben lang ein Babygesicht behalten, während andere gezielt aus Kreuzungen hervorgegangen sind, um Besitzer anzusprechen, die genau nach diesen Merkmalen suchen.

Zahlreiche Hunderassen wurden so gezüchtet, dass bei den erwachsenen Tieren jugendliche Merkmale erhalten bleiben. Man spricht in diesem Fall von „Neotenie“. So bleiben bestimmte körperliche Merkmale oder Verhaltensweisen beim Hund unreif. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Cavalier King Charles, der auch im Erwachsenenalter das Aussehen eines Welpen mit sehr großen Augen, einer kurzen Schnauze und einem runden Kopf behält.

Allerdings ist bei dieser Begeisterung Vorsicht geboten: Dieser Trend zur Miniaturisierung darf nicht auf Kosten der Gesundheit vorangetrieben werden und in sogenannte "Qualzuchten" münden.

Expertenzitat: „Zucht und Qualzucht unterscheiden sich grundlegend in ihrer Zielsetzung: Verantwortungsvolle Zucht zielt darauf ab, Eigenschaften zu fördern, die Hunde gesünder, robuster und anpassungsfähiger machen – stets mit dem Wohl und der Gesundheit der Tiere im Fokus. Dieser Unterschied ist entscheidend für das langfristige Wohl der Hunde.“ -Bundesverband für Tiergesundheit e.V.

Wann sind kleine Hunde ausgewachsen? 

Kleine Hunderassen sind in der Regel schnell ausgewachsen und erreichen ihre endgültige körperliche Größe sowie ihr Gewicht bereits im Alter von 8 bis 12 Monaten. Einige sehr kleine Rassen oder Zwergrassen können sogar schon nach 6 bis 8 Monaten ihre volle Reife erreicht haben, deutlich früher als große Hunde.

Wichtige Entwicklungsmerkmale bei kleinen Hunden:

  • Wachstumsschübe: In den ersten Lebensmonaten nehmen kleine Hunde rasant zu, oft bis zum 25-fachen ihres Geburtsgewichts.
  • Körperbau: Während sie höhentechnisch oft mit 8–10 Monaten ausgewachsen sind, legen viele danach noch an Muskelmasse und Breite zu.
  • Gesundheit: Aufgrund des schnellen Wachstums ist eine ausgewogene Ernährung und die Vermeidung von Überlastung (z. B. Treppensteigen) in den ersten Monaten entscheidend, um die Gelenke zu schonen.

Die individuelle Dauer kann leicht variieren, aber meist gelten kleine Hunde spätestens mit dem ersten Geburtstag als ausgewachsen. 

Kleine Hunde: Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteile Nachteile
Geringere Futterkosten Oft weniger sportlich als große Hunde
Niedrigere Kosten für Gesundheitsvorsorge Gesundheitlich empfindlicher
Einfacher in der täglichen Pflege Manche Rassen bellen viel
Leichtere Beseitigung des Kots Einzelne Exemplare sind eher launisch und wenig gesellig
Einfacher an der Leine zu führen Gefahr der Qualzucht höher als bei größeren Rassen
Leicht zu transportieren, auch in öffentlichen Verkehrsmitteln  
Werden in Ferienunterkünften leichter akzeptiert  
Einfacher zu streicheln  
Richten weniger Schaden an, wenn sie zerstören  
Höhere Lebenserwartung als mittelgroße/große Rassen  

Gesundheit: Warum leben kleine Hunder länger und welche gesundheitlichen Probleme haben sie?

Rassenbedingte Probleme

Da ihre Lebenserwartung höher ist als die großer Tiere, könnte man meinen, dass kleine Hunde vor Krankheiten geschützt sind. Doch auch wenn einige besonders robust sind, können sie dennoch gesundheitliche Probleme haben.

So tragen Dackel und Welsh Corgi in ihren Genen eine spezifische Eigenschaft, die mit ihrer Miniaturisierung zusammenhängt: die Chondrodysplasie (Verkürzung der Gliedmaßen).

Diese führt zu Arthrose, Bandscheibenerkrankungen und Hüftdysplasie. Auch Patellaluxation tritt bei einigen von ihnen auf, während die hervorstehenden Augen bestimmter Trendrassen anfällig für Augeninfektionen sein können.

Der Abschluss einer Hundekrankenversicherung ermöglicht Ihnen eine Erstattung der Tierarztkosten bei Krankheiten und Unfällen sowie die Inanspruchnahme eines Präventionsbudgets.

Chihuahua, Jack Russell, Shih Tzu – egal, für welche Rasse Sie sich entscheiden, informieren Sie sich über die Eigenschaften und Bedürfnisse der jeweiligen Rasse. Es ist nämlich wichtig, Ihrem Hund einen angemessenen Lebensstil zu bieten, damit er sich gut entfalten kann. Beachten Sie, dass die geringe Größe der Hunde nicht bedeutet, dass sie weniger Bedürfnisse haben als große Hunde!

Angepasste Ernährung

Damit sie gesund bleiben, muss ihnen eine ausgewogene und angepasste Ernährung geboten werden. Spezielles Trockenfutter für kleine Hunde ist in einer Größe erhältlich, die ihrem kleinen Maul entspricht. Zudem ist der Energiegehalt genau auf ihren hohen Stoffwechselbedarf abgestimmt.

Je nach Art und Marke des Futters wird die Futtermenge angepasst und kann 2- bis 3-mal täglich verabreicht werden.

Es ist wichtig, Futter zu bevorzugen, das reich an hochwertigen Proteinen ist. Dies hilft, ihre Muskelmasse zu erhalten. Zudem tragen essentielle Fettsäuren zu einem schönen Fell bei.

Wie hoch ist ihr Bewegungsbedarf?

Körperliche Aktivitäten sollten täglich stattfinden, aber natürlich an ihre geringe Größe angepasst sein. Ein Spaziergang von 20 bis 30 Minuten zweimal täglich entspricht ihrem Energiebedarf vollkommen.

Suchspiele sind ebenso beliebt, da sie ihren natürlichen Spürsinn anregen.

Damit sie sich austoben können, ohne sich zu verletzen, können ihnen Aktivitäten wie Tunnel, kleine Hindernisse und spielerische Parcours angeboten werden. Darüber hinaus sind interaktives Spielzeug zur geistigen Anregung (wie Leckerli-Bälle oder Hundepuzzles) unverzichtbar und können sie stundenlang beschäftigen. So bleiben sie aktiv, ohne sich körperlich zu verausgaben. Außerdem stärken diese gemeinsamen Momente die Bindung zu ihrem Menschen.

Budget: Wie viel kosten kleine Hunde? 

Ausstattung und Zubehör 

Die Einrichtung des Alltags eines kleinen Vierbeiners erfordert Zubehör, das an seine Körpergröße angepasst ist. Ein kuscheliger, kleiner Korb bietet ihm einen beruhigenden und bequemen Platz zum Ausruhen.

Ein Anti-Schling-Napf in Miniaturgröße hilft dabei, seine Nahrungsaufnahme zu regulieren, während ein leichtes Geschirr Spaziergänge erleichtert, ohne dass Verletzungsgefahr besteht. Um seine lebhafte Intelligenz anzuregen, sind interaktive Spielzeuge in kleiner Größe unverzichtbar.

Mit einer praktischen Transporttasche können Sie Ihren Begleiter sicher überallhin mitnehmen. Vergessen Sie auch nicht eine spezielle Bürste für kleine Hunde, um sein Fell sauber, seidig und in perfektem Zustand zu halten. Ein verstellbares Halsband rundet seine Grundausstattung ideal ab.

Tierarztkosten

Miniaturrassen müssen regelmäßig von einem Tierarzt untersucht werden. Denn sie sind anfällig für bestimmte Erkrankungen, insbesondere Zahn- und Herzprobleme.

Schon eine Gewichtszunahme von wenigen Gramm kann ein Anzeichen für ein Gesundheitsproblem sein. Eine regelmäßige Kontrolle ist daher notwendig.

Aufgrund ihrer oft sehr kurzen Schnauze und ihrer eng stehenden Zähne bildet sich schnell Zahnstein. Um dem vorzubeugen, ist es ratsam, ihnen schon von klein auf die Zähne zu putzen. Auch Kausnacks können ihnen angeboten werden.

Die Tierarztkosten können hoch sein, hier sind einige Beispiele für durchschnittliche Preise:

Tierarztkosten

Preise

Behandlung einer Ohrenentzündung

80 Euro

Impfung + Untersuchung

100 Euro

Allergien

120 Euro pro Monat

Zahnsteinentfernung

150 Euro

Notfall-/Wochenendbesuch beim Tierarzt

80 bis 150 Euro

Katarakt-OP (Grauer Star)

900 bis 1.500 Euro pro Auge

Parasitenbehandlung

50 Euro

FAQ:  Häufige Fragen zu kleinen Hunderassen

1. Welche kleinen Hunderassen eignen sich besonders für Anfänger und Familien?

Kleine Hunderassen wie die Französische Bulldogge, der Shi Tzu oder der Bolonka Zwetna sind besonders familienfreundlich. Sie sind anhänglich, geduldig und gut mit Kindern verträglich. Wichtig ist jedoch, dass auch kleine Hunde konsequent erzogen werden, um Verhaltensprobleme zu vermeiden.

2. Haben kleine Hunde spezielle gesundheitliche Bedürfnisse?

Ja, viele kleine Hunderassen neigen zu bestimmten gesundheitlichen Problemen, wie z. B. Atemprobleme bei kurzschnäuzigen Rassen (z. B. Französische Bulldogge) oder Gelenkprobleme (z. B. Patellaluxation bei Chihuahuas oder Dackeln). Regelmäßige Tierarztbesuche, eine ausgewogene Ernährung und angepasste Bewegung sind entscheidend, um ihre Gesundheit zu erhalten.

3. Was kostet die Haltung eines kleinen Hundes?

Die Kosten für einen kleinen Hund variieren je nach Rasse, Züchter und gesundheitlichen Bedürfnissen. Anschaffungspreise liegen oft zwischen 800 und 5.000 Euro. Dazu kommen laufende Kosten für Futter, Tierarzt, Versicherung, Zubehör und Pflege (z. B. Fellpflege bei langhaarigen Rassen).

Es empfiehlt sich, vor der Anschaffung ein Budget zu planen und sich ggf von einer Tierkrankenversicherung beraten zu lassen.

Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen nur der allgemeinen Information und ersetzen keine Untersuchung oder Beratung durch einen Tierarzt.

Santévet – Ihr Spezialist für Tierkrankenversicherungen 

Quellen: 

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/biologie/darum-leben-kleine-hunde-laenger-als-grosse-13372376

https://animalium.nrw/kleine-hunde-grosse-verantwortung-worauf-es-im-alltag-mit-einem-kleinen-hund-wirklich-ankommt/

https://www.bft-online.de/kleintiergesundheit/qualzuchten-das-leid-der-niedlichen-hunde/