Wie wird der Preis einer Hundekrankenversicherung kalkuliert?

Bei der Auswahl Ihrer Hundekrankenversicherung ist der Preis ein wichtiges Kriterium. Der Beitrag einer Versicherung für Ihren Hund hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Alters und der Rasse Ihres Hundes. Es ist wichtig, dass Sie eine Hundeversicherung abschließen, die Ihren Bedürfnissen und denen Ihres Hundes entspricht. Um jedoch das beste „Preis-Leistungs-Verhältnis“ zu wählen, sollten Sie wissen, wie der Preis einer Hundekrankenversicherung berechnet wird. Denn ein niedriger Preis ist selten ein Zeichen für gute Leistungen.

Was kostet eine Hundekrankenversicherung von Santévet?

Santévet bietet ein umfassendes Versicherungspaket für Ihren Liebling an. Der Preis ergibt sich durch Alter und Rasse Ihres Tieres und startet ab einem monatlichen Beitrag von rund 37 €. Erfahren Sie mehr über unsere Hundekrankenversicherung von Santévet und sichern Sie Ihrem Hund einen umfassenden Schutz.

Im Gegensatz zu den Krankenkassen für uns Menschen übernimmt die Versicherung keine vorvertraglichen Fälle, d. h. Kosten für Unfälle oder Krankheiten, die sich vor Vertragsbeginn oder während der Wartezeit (auch Karenzzeit) des Versicherungsvertrages ereignet haben.

Welche Tarife stehen bei Santévet zur Auswahl?

Wir geben Ihnen in diesem Artikel einen Überblick über den angebotenen Tarif sowie die umfangreichen, inkludierten Leistungen.

Krankenversicherung für Hunde: Vergleich unserer Hundekrankenversicherungen

Santévet bietet aktuell drei Komplettschutz-Tarife an, die sich vor allem in Erstattungssatz, Jahresobergrenze und Vorsorgebudget unterscheiden. Mit dem PREMIUM-Tarif erhalten Sie umfassenden OP-Schutz, der auch teure Operationen abdeckt. Hier sind die Tarife der Santévet Hundekrankenversicherung im Überblick:

Tarif Erstattung Jahresobergrenze Selbstbehalt Vorsorgebudget
LIGHT 70 % 3.000 € 30 €
COMFORT 80 % 5.000 € 50 €
PREMIUM 90 % 8.000 € 90 €

Tipp von Santévet „Um die optimale Absicherung für Ihren Hund zu finden, empfehlen wir Ihnen, ein persönliches Angebot zu berechnen. So sehen Sie sofort, welcher Tarif am besten zu Ihrem Vierbeiner passt.“

Welche Faktoren bestimmen den Preis einer Tierkrankenversicherung für Hunde?

Der Beitrag einer Hundekrankenversicherung setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Anders als bei Pauschalangeboten richtet sich der Preis immer nach dem individuellen Risiko Ihres Hundes und dem gewünschten Leistungsumfang. Genau hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen günstigen Basistarifen und einem echten Komplettschutz.

Ein zentraler Faktor ist der Erstattungssatz. Tarife mit 70 % Kostenübernahme sind günstiger als Versicherungen, die bis zu 90 % der Tierarztkosten erstatten. Gleichzeitig steigt mit einem höheren Erstattungssatz auch die finanzielle Entlastung im Ernstfall deutlich, vor allem bei aufwendigen Operationen oder chronischen Erkrankungen.

Ebenso wichtig ist die jährliche Erstattungsobergrenze. Während einfache Tarife bei 3.000 € enden, bieten leistungsstarke Hundekrankenversicherungen wie die PREMIUM-Tarife von Santévet eine Jahresobergrenze von bis zu 8.000 €. Diese Grenze gilt für Heilbehandlungen und Operationen zusammen und ohne Limit pro Einzelbehandlung. Je höher dieses Budget angesetzt ist, desto höher fällt in der Regel auch der monatliche Beitrag aus.

Leistungen beeinflussen den Beitrag stärker als viele denken

Der Preis einer Hundekrankenversicherung hängt maßgeblich davon ab, welche Leistungen eingeschlossen sind. Moderne Tarife decken längst nicht mehr nur klassische Operationen ab, sondern auch

  • ambulante Tierarztbehandlungen bei Krankheit;
  • Medikamente, Verbandsmaterial und Zubehör;
  • Laboranalysen und bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Ultraschall;
  • stationäre Aufenthalte ohne Tageslimit sowie
  • Folgebehandlungen und Krankentransporte.

Zusätzliche Leistungen wie Telemedizin, alternative Heilmethoden (z. B. Akupunktur oder Osteopathie) oder die Zahnsteinentfernung ab dem dritten Versicherungsjahr erhöhen zwar den Beitrag, sorgen aber langfristig für eine deutlich bessere medizinische Versorgung.

Vorsorgebudget als kalkulierbarer Kostenfaktor

Ein weiterer Punkt in der Beitragsberechnung ist das jährliche Vorsorgebudget. Je nach Tarif stehen bei Santévet zwischen 30 € und 90 € pro Jahr für Vorsorgemaßnahmen zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen oder Entwurmungen. Tarife mit höherem Vorsorgebudget sind im Monatsbeitrag etwas teurer, helfen aber dabei, regelmäßige Tierarztkosten planbar zu halten.

Ein Preis, der je nach Hunderasse angepasst wird

Einige Hunde haben rassespezifische Gesundheitsrisiken. Zum Beispiel sind einige Hunde für Herzbeschwerden (z.B. Cavalier King Charles, die Französische Bulldogge ) bekannt, andere Hunde sind eher für Augenprobleme anfällig ( Chihuahua ).

Um Ihnen die bestmögliche Versorgung zu garantieren und die Gesundheit Ihres Tieres zu schützen, berechnet Santévet die Tarife seiner Hundekrankenversicherungen auf Grundlage der Krankheitsrisiken, die mit der Rasse Ihres Tieres verbunden sind.

Ein Preis, der abhängig vom Alter Ihres Hundes festgelegt wird

Bei Santévet berücksichtigen wir das Alter Ihres Tieres zum Zeitpunkt des Abschlusses, um die Höhe Ihres Versicherungsbeitrags festzulegen: Bei einem älteren Tier ist das Risiko von Gesundheitsproblemen tendenziell höher, also wird der Preis höher sein, um eine maximale Versorgung für Ihr Tier zu gewährleisten.

Deshalb ist es wichtig, Ihren Hund von klein auf zu versichern, um ihm die optimale Gesundheitsversorgung zu einem besonders fairem Preis zu sichern. Wenn Sie Ihr Tier so früh wie möglich versichern, vermeiden Sie auch unangenehme Überraschungen in Bezug auf die medizinische Vorgeschichte oder Wartezeiten. Die meisten Versicherer haben keine Möglichkeit, Tierarztkosten für Krankheiten oder Unfälle zu übernehmen, die vor dem Abschluss des Vertrags aufgetreten sind.

Warum sich ein höherer Beitrag oft lohnt

Ein Tarif mit hohem Erstattungssatz und großzügiger Jahresobergrenze inklusive OP-Schutz schützt Sie zuverlässig vor unerwartet hohen Tierarztkosten. Behandlungen wie Kreuzbandrisse, Allergien oder hormonelle Erkrankungen können schnell vierstellige Summen erreichen.

Da Tierärzt:innen je nach Aufwand bis zum dreifachen GOT-Satz abrechnen dürfen, kann eine Behandlung schnell deutlich teurer werden als erwartet. Tarife mit hohem Erstattungssatz und hoher Jahresobergrenze bieten hier spürbar mehr Sicherheit.

Expertenzitat: „Die Kosten für Tierarztbehandlungen können variieren – besonders nachts oder am Wochenende können Notfallbehandlungen deutlich teurer sein, da dann bis zum dreifachen des regulären GOT-Satzes berechnet werden darf. In den Praxen hat es in den vergangenen Jahren massive Kostensteigerungen durch Gehaltserhöhungen sowie höhere Kosten für Energie, Arzneimittel und Praxisbedarf gegeben. Es lohnt sich, diese Möglichkeit bei der Planung einer Hundekrankenversicherung zu berücksichtigen.“

(Dr. Bine Stadie, Tierärztin, Altenholz)

Wie funktioniert eine Hundekrankenversicherung?

Die Hundeversicherung erstattet die Tierarztkosten von Hundebesitzer:innen bei Unfällen und Krankheiten und Operationen in Folge dessen.

Wichtig: Nur Behandlungen aufgrund von Krankheiten oder Unfällen, die nach den definierten Wartezeiten der Versicherung zum ersten Mal auftreten, können entsprechend dem Leistungskatalog des gewählten Tarifs übernommen werden.

Fordern Sie einen persönliches Angebot an.

Was ist die sogenannte "Selbstbeteiligung" bei einer Tierkrankenversicherungen?

Wie auch in anderen Versicherungen ist der "Selbstbehalt" ein fester Betrag, der von einer Erstattungssumme abgezogen wird. Es ist demnach der verbleibende Kostenanteil, den Sie selbst zu tragen haben.

Es gibt verschiedene Arten von "Selbstbehalten", je nach gewähltem Versicherungsvertrag.

Sofern es um einen Prozentsatz geht, der vom Kunden selbst zu zahlen ist, spricht man vielmehr von "Selbstbeteiligung".

Die Typen von Selbstbeteiligung sind:

  • Die Selbstbeteiligung pro eingereichter Rechnung: Ein Prozentsatz, der systematisch und das ganze Jahr über von der jeweiligen Rechnungssumme abgezogen wird.

Was bedeutet die Wartezeit (Karenzzeit)

Die Wartezeiten sollen sicherstellen, dass die Versicherung wirtschaftlich arbeiten kann, und vor Betrug schützen. Je jünger das Tier ist, desto unwahrscheinlicher sind Vorerkrankungen. Wartezeiten beginnen mit Inkrafttreten des Vertrags. Die Wartezeit bei Unfällen ist aufgrund ihres unerwarteten und plötzlichen Charakters im Allgemeinen viel kürzer.

Bei SantéVet gibt es 3 Wartezeiten, die Sie kennen sollten: die Unfallwartezeit von 48 Std., die Wartezeit für Krankheiten von 45 Tagen und die Wartezeit für Operationen 3 Monate.

Tierärztliche Behandlungen aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit, die während der Wartezeit vorgenommen wurden, können nicht erstattet werden.

Welche Tierversicherungen gibt es und worin unterscheiden sie sich?

Es gibt mehrere Arten von Tierversicherungen, die speziell darauf abzielen, Hundebesitzer:innen vor verschiedenen Risiken und Kosten im Zusammenhang mit der Gesundheit und dem Wohlbefinden ihrer Haustiere zu schützen. Hier sind einige der gängigen Tierversicherungen und ihre Unterschiede:

Die Vollkrankenversicherung (Krankheit, Unfall, OP): Hundeversicherung Komplett-Paket

Dieser Komplettschutz sichert Hunde und Katzen für alle Eventualitäten ab. Das heißt wird Ihr Vierbeiner krank, läuft vor ein Auto, wird von einer Wespe gestochen oder rauft mit einem anderen Artgenossen, übernimmt die Versicherung in all‘ diesen Fällen einen Großteil Ihrer entstandenen Tierarztkosten.

Die Idee eines Vollkrankenschutzes ist es, eine einzige Versicherung abzuschließen, die in möglichst vielen Situationen greift und ein möglichst breites Leistungsspektrum umfasst. Je nach Anbieter decken diese Versicherungen Tierarztkosten für Routineuntersuchungen (Vorsorge), Krankheit, OP und Unfall ab. Es handelt sich also um einen Rundumschutz für Ihr Tier, mit welchem Sie im Falle der Fälle nicht zu tief in Ihre Tasche greifen müssen.

Op-Versicherung Hund / Tier OP-Versicherung

Die sogenannte OP-Versicherung erstattet Tierarztkosten für am versicherten Tier durchgeführte Operationen. Eine Operation wird je nach Versicherungspolice unterschiedlich definiert.

SantéVet definiert diese als einen chirurgischen Eingriff, der unter Narkose stattfindet und einen Hautschnitt erfordert.

Je nach Anbieter unterscheidet sich, ob erforderliche Voruntersuchungen ( z.B. Blutbild), stationäre Aufenthalte, Nachbehandlungen ( z.B. Fäden ziehen) und auch die notwendigen Medikamente mit zu den erstattbaren Leitungen zählen.

Welche Nachteile kann eine Tierkrankenversicherung haben?

Nachteile einer Hundekrankenversicherung:

Trotz der vielen Vorteile gibt es auch einige potenzielle Nachteile, die bei der Entscheidung für eine Hundekrankenversicherung berücksichtigt werden sollten.

  1. Kosten: Die monatlichen Beiträge können je nach Versicherungsgesellschaft und Deckungsniveau variieren. Es besteht die Möglichkeit, dass die Gesamtkosten im Laufe der Jahre die tatsächlichen Tierarztkosten übersteigen.
  2. Selbstbeteiligung und Obergrenzen: Viele Versicherungen erfordern eine Selbstbeteiligung, und es gibt oft Obergrenzen für die Deckung. Das bedeutet, dass Hundebesitzer:innen trotz Versicherung einen Teil der Kosten selbst tragen müssen, und es gibt Grenzen für die zu zahlenden Höchstbeträge.
  3. Bestehende Bedingungen: Bestehende Krankheiten oder genetische Probleme Ihres Hundes können von der Deckung ausgeschlossen sein. Das bedeutet, dass bereits vorhandene Gesundheitsprobleme nicht durch die Versicherung abgedeckt werden.
  4. Wartezeiten: Viele Hundekrankenversicherungen haben Wartezeiten, bevor bestimmte Leistungen in Anspruch genommen werden können. Dies kann zu Problemen führen, wenn Ihr Hund sofort medizinische Versorgung benötigt.

Es ist wichtig, die individuellen Bedürfnisse, die finanzielle Situation und die Bedingungen der Versicherung sorgfältig abzuwägen, bevor eine Entscheidung getroffen wird. In fast allen Fällen überwiegt der Nutzen den eine Hundekrankenversicherung mit sich bringt den potentiellen Nachteilen, insbesondere wenn es um die Gesundheit und das Wohlbefinden des geliebten Vierbeiners geht.

Ergänzend zur Krankenversicherung: Wann eine Hundehaftpflicht sinnvoll ist

Eine Hundehaftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die Ihr Vierbeiner bei Dritten anrichtet. Dabei kann es sich um Sach-, Personen- oder Vermögensschäden handeln. Je nach Bundesland in Deutschland gelten andere Pflichten je nach Körpergröße oder Einstufung der Rasse. Erkundigen Sie sich, ob eine Hundehaftpflichtversicherung für Sie sinnvoll , oder sogar gesetzlich vorgeschrieben ist.

In Deutschland besteht keine bundesweite gesetzliche Pflicht zum Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung. Allerdings kann es sein, dass auf kommunaler Ebene oder in bestimmten Bundesländern entsprechende Regelungen existieren. Es ist ratsam, sich bei der örtlichen Ordnungsbehörde oder dem zuständigen Veterinäramt zu erkundigen, ob es in Ihrer Region spezifische Vorschriften oder Empfehlungen zur Hundehaftpflicht gibt.

Gründe für eine Hundehaftpflicht

Die Entscheidung, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen, ist nicht nur vernünftig, sondern auch essenziell. Diese Versicherung schützt Hundehalter:innen vor finanziellen Folgen, die aus Schäden resultieren können, die ihre Hunde Dritten zufügen. Hier sind einige überzeugende Gründe, warum der Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung empfehlenswert ist:

1. Schutz vor Schadenersatzansprüchen:

  • Wenn Ihr Hund Personen oder Sachen schädigt, können Sie als Halter:in für die entstandenen Schäden haftbar gemacht werden.
  • Eine Hundehaftpflichtversicherung übernimmt in der Regel die Kosten für Schadenersatzansprüche, schützt Sie also vor finanziellen Belastungen.

2. Gesetzliche Anforderungen:

  • In einigen Regionen oder Ländern ist der Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben.
  • Selbst wenn es in Deutschland keine bundesweite Pflicht gibt, können lokale Regelungen existieren, die den Abschluss empfehlen oder vorschreiben.

3. Finanzielle Absicherung:

  • Tierarztkosten können erheblich sein, besonders wenn Ihr Hund in einen Unfall verwickelt ist oder selbst verletzt wird.
  • Einige Hundehaftpflichtversicherungen bieten zusätzlich Deckung für Tierarztkosten, um eine umfassende finanzielle Absicherung zu gewährleisten.

4. Fremdbetreuung des Hundes:

  • Wenn Sie Ihren Hund gelegentlich von anderen betreuen lassen, bietet die Versicherung Schutz, falls während dieser Zeit Schäden entstehen.
  • Dies schließt eventuelle Schäden an der Unterkunft oder Verletzungen Dritter durch Ihren Hund mit ein.

5. Beruhigung des Gewissens:

  • Der Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung gibt Ihnen als Halter:in die Gewissheit, dass Sie im Falle unvorhergesehener Vorfälle finanziell abgesichert sind.
  • Dies kann erheblich dazu beitragen, Stress und Sorgen zu reduzieren, da Sie wissen, dass Sie finanziell geschützt sind.

Es ist zu beachten, dass die Deckung und die Bedingungen einer Hundehaftpflichtversicherung je nach Versicherungsgesellschaft variieren können. Vor dem Abschluss einer Police ist es daher entscheidend, die Bedingungen sorgfältig zu prüfen und sicherzustellen, dass sie Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Vergleichen Sie verschiedene Angebote, um die beste Hundehaftpflichtversicherung für Ihren treuen Begleiter zu finden.

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Wann ist eine Hundekrankenversicherung sinnvoll? Ist eine Hundeversicherung Pflicht?

Im Gegensatz zum Menschen besteht bei Hunden keine Pflicht zur Krankenversicherung. Doch selbst bei optimaler Haltung mit ausgewogener Ernährung und viel Auslauf besteht die Möglichkeit, dass sich Ihr Hund beim Spielen verletzt, einen Fremdkörper schluckt oder einfach krank wird. Die Kosten für anschließende medizinische Behandlungen tragen Sie als Hundehalter immer selbst. Eine Hundekrankenversicherung kann Sie vor hohen Tierarztrechnungen schützen. In den letzten Jahren hat sich der Stellenwert der Tiergesundheit stark erhöht, und immer mehr Tierhalter entscheiden sich dafür, ihre pelzigen Familienmitglieder mit einer Krankenversicherung abzusichern. Mit einer solchen Tierkrankenversicherung kann man sich voll und ganz darauf konzentrieren, seinem tierischen Liebling die bestmögliche Pflege zu geben, die er verdient.

Welche Hundeversicherung übernimmt alle Kosten?

Eine Versicherung, die wirklich alle Tierarztkosten übernimmt, gibt es so pauschal nicht. Selbst Premium-Tarife haben meist Obergrenzen pro Jahr oder bestimmte Ausnahmen, etwa für bereits bestehende Krankheiten. Mit einem Komplettschutz-Tarif wie dem ALL-IN-ONE-Paket von Santévet sind jedoch nahezu alle gängigen Behandlungen, Operationen, Medikamente und Vorsorgeleistungen abgedeckt. So ist Ihr Hund im Ernstfall maximal abgesichert.

Hundekrankenversicherung für ältere Hunde

Für Hunde, die mehrere Jahre alt sind, ist eine passende Hundekrankenversicherung besonders wichtig, da das Risiko für Krankheiten oder rassespezifische Erkrankungen steigt. Beiträge werden bei älteren Tieren höher angesetzt, weil Tierärzte und Tierärztinnen häufiger aufwendige Behandlungen und notwendige Operationen durchführen müssen, wodurch die Behandlungskosten steigen. Ein umfassender OP-Schutz ist hierbei entscheidend, da ältere Hunde öfter operiert werden müssen. Tierarztkosten richten sich dabei nach der Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT), sodass gerade bei komplexen Eingriffen die Erstattung durch eine Versicherung entscheidend ist.

Regelmäßige Tierarztbesuche bei den praktizierenden Tierärzten Ihres Vertrauens helfen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und teure Eingriffe zu vermeiden.

Hundeversicherung im Test

Bei Stiftung Warentest hat unsere All-In-One Hundeversicherung mit dem Prädikat Leistungsniveau HOCH abgeschlossen (September 2021). Vermeiden Sie die hohen Tierarztkosten und versichern Sie sich: Lassen Sie sich von unseren Expert:innen zurückrufen, um alle Fragen zu klären.

Hinweis: Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine tierärztliche Beratung. Vorgehensweisen, Impfpläne und Behandlungen können je nach geltenden deutschen Vorschriften, örtlichen Verhältnissen und tierärztlicher Praxis variieren.

FAQ zum Thema Hundeversicherung

Wovon hängt der Preis einer Hundekrankenversicherung ab?

Der Beitrag für eine Hundekrankenversicherung wird von mehreren Faktoren bestimmt. Am wichtigsten sind der gewählte Leistungsumfang, der Erstattungssatz und die jährliche Obergrenze für medizinische Leistungen. Tarife mit höherem Erstattungssatz und größerer Jahresobergrenze sind in der Regel teurer, bieten jedoch eine deutlich höhere finanzielle Sicherheit, insbesondere bei aufwendigen Operationen oder chronischen Erkrankungen. Zusätzlich beeinflussen das Alter und die Rasse Ihres Hundes die Beitragskosten.

Ältere vierbeinige Lieblinge haben ein höheres Risiko für gesundheitliche Probleme, während bestimmte Rassen anfälliger für spezielle Erkrankungen sind, zum Beispiel Herzprobleme beim Cavalier King Charles oder Augenkrankheiten bei Chihuahuas. Auch zusätzliche Leistungen wie Vorsorgepakete, alternative Heilmethoden oder Telemedizin können den Preis erhöhen, tragen aber langfristig zu einer besseren Versorgung Ihres Vierbeiners bei. Es lohnt sich also, bei der Auswahl einer Versicherung genau zu prüfen, welche Leistungen enthalten sind und wie sie den Beitrag beeinflussen.

Lohnt sich ein höherer Beitrag wirklich?

Viele Hundehalter:innen fragen sich, ob ein höherer monatlicher Beitrag tatsächlich sinnvoll ist. Die Antwort lautet in den meisten Fällen: Ja. Eine Versicherung mit umfassendem Schutz übernimmt nicht nur klassische Tierarztbehandlungen, sondern bietet auch OP-Schutz, übernimmt stationäre Aufenthalte, moderne Diagnostik, Medikamente und Vorsorgeleistungen. So sind Sie im Ernstfall vor unerwartet hohen Tierarztkosten geschützt. Gerade bei teuren Eingriffen wie Kreuzbandrissen, Zahn-OPs oder Hormonbehandlungen können die Kosten schnell vierstellige Beträge erreichen. 

Tarife mit hohem Erstattungssatz und großzügiger Jahresobergrenze reduzieren dieses finanzielle Risiko erheblich. Eine frühzeitige Absicherung lohnt sich ebenfalls, da Sie dadurch Ausschlüsse wegen Vorerkrankungen vermeiden und langfristig von niedrigeren Beiträgen profitieren. Selbst wenn der Beitrag auf den ersten Blick höher erscheint, zahlt sich der umfassende Schutz im Bedarfsfall deutlich aus.

Kann der Preis je nach Hunderasse oder Alter variieren?

Ja, das ist üblich und sinnvoll. Hunde verschiedener Rassen haben unterschiedliche gesundheitliche Risiken, die bei der Beitragsberechnung berücksichtigt werden. Versicherer passen daher die Tarife individuell an. So können beispielsweise Rassen, die anfälliger für Herz- oder Gelenkprobleme sind, höhere Beiträge haben. Auch das Alter des Hundes ist entscheidend: Ein jüngerer Hund ist in der Regel günstiger zu versichern, da das Risiko von Erkrankungen geringer ist.

Eine frühe Versicherung hat zudem den Vorteil, dass Tierarztkosten für bereits bestehende Krankheiten ausgeschlossen werden, während ältere Hunde oft höhere Beiträge zahlen müssen, um einen umfassenden Schutz zu gewährleisten. Durch die individuelle Anpassung der Beiträge stellen Versicherer sicher, dass jeder Hund die passende Absicherung erhält, ohne dass andere Tierhalter:innen die Kosten mittragen müssen.

Quellen:

https://www.santevet.de/hundekrankenversicherung

https://herz-fuer-tiere.de/haustiere/hunde/gesundheit-und-vorsorge-bei-hunden/tierarztkosten-hund-tabelle

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Steigende-Tierarztkosten-werden-fuer-Halter-zum-Problem,tierarztkosten102.html