Das Wichtigste in Kürze (TL;DR)
- Der Leonberger stammt aus der süddeutschen Stadt Leonberg und wurde im 19. Jahrhundert gezielt aus Neufundländern, Bernhardinern und Pyrenäenberghunden gezüchtet, um dem Wappentier der Stadt, dem Löwen, zu ähneln.
- Er gilt als ruhiger, kinderlieber und wachsamer Familienhund, der trotz seiner Größe selten aggressiv reagiert, jedoch einen erfahrenen, konsequenten Halter benötigt.
- Wie viele große Hunderassen ist der Leonberger anfällig für Gelenkerkrankungen, Herzprobleme und die rassespezifische Leonberger-Polyneuropathie, weshalb eine gute Absicherung sinnvoll ist.
Herkunft des Leonbergers
Vom Wappentier zur eigenen Rasse
Der Leonberger verdankt seinen Namen der baden-württembergischen Stadt Leonberg bei Stuttgart. Dort wollte der Stadtrat und Hundehändler Heinrich Essig in den 1840er-Jahren eine Hunderasse erschaffen, die dem Wappentier der Stadt ähnelte: dem Löwen. Zu diesem Zweck kreuzte er eine Neufundländerhündin mit einem Bernhardinerrüden, der aus dem berühmten Hospiz auf dem Großen Sankt Bernhard stammte. Später wurde diese Kreuzung zusätzlich mit einem Pyrenäen-Berghund verfeinert, um die charakteristische Größe und das beeindruckende Fell zu erreichen.
Im Jahr 1846 kamen die ersten „echten“ Leonberger zur Welt: kräftige Hunde mit einem gutmütigen Wesen, ausgeprägter Wachsamkeit und großer Zuverlässigkeit. Schnell wurde die Rasse über die Landesgrenzen hinaus bekannt und fand sogar an europäischen Fürstenhöfen Bewunderer, darunter Napoleon III. und Kaiserin Elisabeth von Österreich, besser bekannt als Sissi.
Die beiden Weltkriege brachten die junge Rasse an den Rand des Aussterbens, da kaum noch Zuchttiere übrig waren. Engagierten Liebhabern ist es zu verdanken, dass der Leonberger nicht verschwand. 1895 gründete sich in Stuttgart der „Internationale Klub für Leonberger Hunde“, der noch im selben Jahr einen Rassestandard erarbeitete. Die Fédération Cynologique Internationale erkannte die Rasse offiziell im Jahr 1955 an. Heute zählt der Leonberger laut Welpenstatistik des Verbands für das Deutsche Hundewesen mit jährlich mehreren Hundert Welpen weiterhin zu den beliebteren Rassen innerhalb der großen Hunde, wenngleich die Nachfrage in den vergangenen Jahren leicht rückläufig ist.
Ursprünglich wurde der Leonberger nicht nur als repräsentativer Begleithund gezüchtet, sondern auch vielseitig eingesetzt: als kräftiger Zughund, als Wachhund auf Bauernhöfen und sogar bei Rettungseinsätzen in den Bergen und am Wasser. Diese historische Vielseitigkeit lässt sich bis heute in seinem ausgeglichenen, arbeitsfreudigen Wesen erkennen, auch wenn der Leonberger inzwischen vor allem als Familien- und Begleithund gehalten wird.

Charakter und Wesen des Leonbergers
Trotz seines beeindruckenden, fast löwenhaften Äußeren hat der Leonberger im Wesen wenig mit einem wilden Raubtier gemein. Er gilt als außergewöhnlich ausgeglichen, gutmütig und kinderlieb. Ein selbstbewusster Leonberger lässt sich nur schwer aus der Ruhe bringen und reagiert auf Hektik meist gelassen, fast schon stoisch. Diese innere Ruhe macht ihn zu einem angenehmen Begleiter im Alltag, der seine Familie aufmerksam, aber nicht aufdringlich begleitet.
Gleichzeitig besitzt der Leonberger einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Fremden gegenüber zeigt er sich oft zunächst zurückhaltend und aufmerksam, ohne dabei ängstlich oder aggressiv zu wirken. Sein eigenes Territorium bewacht er zuverlässig, und schon seine bloße Präsenz wirkt auf ungebetene Besucher abschreckend. Als Wachhund ist er deshalb hervorragend geeignet, ohne dabei übermäßig zu bellen oder nervös zu reagieren.
Innerhalb der Familie zeigt sich der Leonberger als anhänglicher Geselle, der gerne körperliche Nähe sucht. Er liebt es, sich an seine Menschen anzulehnen, was ihm liebevoll den Spitznamen „Lean-on-Burger“ eingebracht hat. Kindern gegenüber ist er in der Regel geduldig und freundlich, dennoch sollte das Zusammensein aufgrund seiner Größe und seines Gewichts stets beaufsichtigt werden, damit es nicht versehentlich zu Unfällen kommt.
Mit seiner ausgeprägten Lernfähigkeit und seinem guten Gedächtnis eignet sich der Leonberger auch für anspruchsvollere Aufgaben. Viele Hunde dieser Rasse arbeiten erfolgreich als Therapie- oder Besuchshunde, da ihr ruhiges Wesen und ihre Geduld besonders gut zu sensiblen Begegnungen passen.
Der ideale Besitzer für einen Leonberger
Ein Leonberger ist kein Hund für jeden Haushalt. Aufgrund seiner enormen Kraft und Größe sollte sein Halter über Hundeerfahrung verfügen und in der Lage sein, ihn von klein auf konsequent, aber liebevoll zu erziehen. Selbst ein kräftiger Erwachsener kann Mühe haben, einen ausgewachsenen Leonberger an der Leine zu halten, wenn dieser nicht gelernt hat, sich entsprechend zu verhalten.

Trotz seiner Größe benötigt der Leonberger keine sportlichen Höchstleistungen, sondern vor allem ausreichend Platz. Ein Haus mit Garten ist deutlich besser geeignet als eine Stadtwohnung, insbesondere wenn diese in einem oberen Stockwerk liegt. Häufiges Treppensteigen kann bei einem Hund mit einem Gewicht von bis zu 80 Kilogramm zu Gelenkbelastungen führen, weshalb eine ebenerdige Wohnsituation von Vorteil ist.
Auch wenn der Leonberger kein Hund ist, der ständig in Bewegung sein muss, freut er sich über mehrere tägliche Spaziergänge sowie über die Möglichkeit zum Schwimmen, denn das Erbe seines Vorfahren, des Neufundländers, zeigt sich in seiner Vorliebe für Wasser. Eine frühe Sozialisierung des jungen Hundes mit Artgenossen und unterschiedlichen Alltagssituationen ist für ein ausgeglichenes Wesen besonders wichtig.
Wie viel kostet ein Leonberger?
Wer sich für die Anschaffung eines Leonbergers entscheidet, sollte sich der nicht unerheblichen Kosten bewusst sein, die über die gesamte Lebenszeit des Tieres anfallen. Neben dem Anschaffungspreis spielen vor allem tierärztliche Leistungen, die laufende Versorgung und eine hochwertige Ernährung eine wichtige Rolle im Budget.
Anschaffungskosten für einen Leonberger
Der Preis für einen Leonberger-Welpen aus seriöser Zucht hängt von Abstammung, Geschlecht und dem Ruf des Züchters ab. In Deutschland liegt der Preis für einen Welpen mit Papieren meist zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Wer sich für einen ausgewachsenen Hund aus dem Tierschutz oder von einer Auffangstation entscheidet, zahlt in der Regel deutlich weniger, sollte sich der Verantwortung einer solchen Adoption aber ebenso bewusst sein wie bei einem Kauf vom Züchter.
Bei der Wahl des Züchters lohnt sich ein strukturiertes Vorgehen:
- Gesundheitsnachweise der Elterntiere zu Hüfte, Ellbogen und Herz einsehen.
- Haltungsbedingungen und Sozialverhalten der Welpen vor Ort beurteilen.
- Frühzeitige Sozialisierung der Welpen mit Menschen und Alltagsreizen erfragen.
- Keine Abgabe vor der achten bis zehnten Lebenswoche akzeptieren.
- Impfpass, Chip und Ahnentafel auf Vollständigkeit prüfen.
Tierärztliche Kosten ohne Versicherung
Aufgrund seiner Größe ist der Leonberger für bestimmte gesundheitliche Probleme anfällig, deren Behandlung kostenintensiv sein kann. Die folgende Tabelle gibt einen groben Überblick über mögliche tierärztliche Ausgaben, die je nach Klinik und Region variieren können.
| Tierärztliche Leistung | Geschätzte Kosten |
| Röntgenuntersuchung der Hüfte | 150 bis 250 € |
| Hüftdysplasie-Operation | 1.500 bis 3.000 € |
| Kataraktoperation | 1.500 bis 2.500 € |
| Echokardiografie (Herzultraschall) | 150 bis 300 € |
| Magendrehung mit Notoperation | 1.500 bis 3.500 € |
| Vollständiges Blutbild | 80 bis 150 € |
| Zahnsteinentfernung unter Narkose | 200 bis 450 € |
Laufende Unterhaltskosten
Neben den medizinischen Ausgaben fallen beim Leonberger auch regelmäßige Kosten für Pflege, Zubehör und Versicherung an. Aufgrund seines dichten, langen Fells ist insbesondere die Fellpflege ein wiederkehrender Kostenfaktor.
| Kostenpunkt | Geschätzte Kosten |
| Fellpflegezubehör (Bürsten, Kämme) | Einmalig etwa 60 bis 100 € |
| Professionelles Trimmen/Waschen | 50 bis 90 € pro Termin |
| Hundekrankenversicherung | Abhängig vom Tarif, etwa 30 bis 60 € pro Monat |
| Parasitenprophylaxe (Floh-, Zeckenmittel) | 15 bis 30 € pro Monat |
| Hundesteuer | Je nach Kommune, häufig 100 bis 200 € pro Jahr |
Futterkosten für einen Leonberger
Bei einem Hund dieser Größe macht sich die Futterqualität deutlich im Budget bemerkbar. Hochwertiges Futter für große Rassen ist zwar teurer, hilft aber, das Wachstum gerade im Welpenalter gesund zu unterstützen und Übergewicht im Erwachsenenalter zu vermeiden.
| Art der Ernährung | Geschätzte Kosten |
| Trockenfutter (Standardqualität) | 60 bis 90 € pro Monat |
| Trockenfutter (Premiumqualität) | 90 bis 130 € pro Monat |
| Nassfutter | 130 bis 180 € pro Monat |
| Leckerlis und Kausnacks | 10 bis 20 € pro Monat |
Insgesamt sollten Halter:innen mit jährlichen Gesamtkosten von deutlich über 2.000 Euro rechnen, sobald Futter, Pflege, Routineuntersuchungen und eventuelle Behandlungen zusammengerechnet werden. Eine Hundekrankenversicherung kann helfen, unerwartete tierärztliche Ausgaben besser zu planen und im Ernstfall finanziell abzufedern.
Körperliche Merkmale des Leonbergers
Größe und Gewicht des Leonbergers
Der Leonberger zählt zu den größten Hunderassen Europas. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 72 bis 80 Zentimetern und ein Gewicht von 50 bis 77 Kilogramm, während Hündinnen mit 65 bis 75 Zentimetern und 40 bis 60 Kilogramm etwas kleiner und leichter bleiben. Sein kräftiger, harmonisch proportionierter Körperbau wird von einer ausgeprägten Muskulatur sowie einer breiten Brust und einem ebenso breiten Rücken getragen.
Der Kopf des Leonbergers ist länglich mit einem deutlich sichtbaren Stop. Die mandelförmigen Augen sind mittelgroß und dunkelbraun, während die hoch angesetzten, dicht behaarten Hängeohren dem Hund seinen charakteristischen, bärenähnlichen Ausdruck verleihen. Die Rute ist reich befedert und trägt sich in Bewegung leicht geschwungen nach oben.
Fell und Farbvarianten
Das Fell des Leonbergers ist lang, leicht gewellt und eng anliegend, mit einer dichten Unterwolle, die ihn vor widrigen Witterungsbedingungen schützt. Besonders auffällig ist die mähnenartige Behaarung am Hals und an der Brust, die an die Mähne eines Löwen erinnert und damit den ursprünglichen Zuchtzweck widerspiegelt.
Anerkannte Farbvarianten sind Löwengelb, Rotbraun, Rot und Sandfarben, oft in Kombinationen dieser Töne. Typisch für die Rasse ist außerdem eine dunkle, meist schwarze Maske im Gesicht, die dem Leonberger seinen unverwechselbaren Ausdruck verleiht.
Pflege des Leonbergers

Aufgrund seines langen, dichten Fells benötigt der Leonberger eine regelmäßige und gründliche Fellpflege. Im Idealfall wird er täglich gebürstet, um Schmutz zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen, insbesondere hinter den Ohren und an der Befederung der Beine, wo sich besonders leicht Knoten bilden. Außerhalb der Fellwechselzeiten reicht in der Regel ein wöchentliches Bürsten aus.
Zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst, durchläuft der Leonberger einen ausgeprägten Fellwechsel. In dieser Zeit sollte täglich gebürstet werden, da sich sonst erhebliche Mengen losen Fells ansammeln können.
Tipp von Santévet: Bürsten Sie Ihren Leonberger während des Fellwechsels zunächst kurz gegen die Wuchsrichtung und anschließend gründlich in Wuchsrichtung. So lösen sich abgestorbene Unterwollhaare deutlich effektiver, und Verfilzungen wird wirksam vorgebeugt.
Neben dem Fell gehören weitere Routinen zur regelmäßigen Pflege des Leonbergers:
- Krallen in angemessenen Abständen kürzen, besonders wenn sich der Hund überwiegend auf weichem Untergrund bewegt.
- Hängeohren regelmäßig auf Feuchtigkeit, Schmutz oder Rötungen kontrollieren und bei Bedarf vorsichtig reinigen.
- Regelmäßige Zahnpflege beim Hund, um Zahnsteinbildung und Zahnfleischproblemen vorzubeugen.
Gesundheit und typische Krankheiten des Leonbergers
Wie die meisten großen Hunderassen ist auch der Leonberger anfällig für bestimmte gesundheitliche Probleme, die bei der Anschaffung berücksichtigt werden sollten. An erster Stelle stehen Erkrankungen des Bewegungsapparats: Hüft- und Ellbogendysplasie zählen zu den häufigsten orthopädischen Problemen bei dieser Rasse und können im Laufe des Lebens zu Arthrose und damit verbundenen Bewegungseinschränkungen führen.
Auch das Herz-Kreislauf-System kann betroffen sein. Insbesondere die dilatative Kardiomyopathie, bei der sich der Herzmuskel zunehmend ausweitet und an Pumpkraft verliert, tritt beim Leonberger gehäuft auf. Daneben zählt die Magendrehung bei großen Hunden, bei der sich der mit Nahrung gefüllte Magen um seine eigene Achse dreht, zu den lebensbedrohlichen Notfällen, vor denen besonders große, tiefbrüstige Hunderassen nicht verschont bleiben. Um das Risiko zu senken, empfiehlt es sich, die Mahlzeiten auf mehrere kleine Portionen zu verteilen und nach dem Fressen auf anstrengende Bewegung zu verzichten.
Weitere bei der Rasse beschriebene Gesundheitsprobleme sind eine mögliche Veranlagung zur Katarakt sowie die Leukoenzephalomyelopathie, eine seltene, fortschreitende Erkrankung des zentralen Nervensystems, die neben dem Leonberger auch beim Rottweiler vorkommt. Auch Hautreizungen und Juckreiz können auftreten; in solchen Fällen helfen mitunter Antihistaminika für den Hund, deren Einsatz aber stets mit dem Tierarzt abgestimmt werden sollte. Auch wenn diese Erkrankungen bei der Rasse gehäuft beschrieben werden, gilt der Leonberger insgesamt nicht als Qualzuchtrasse.
Eine Besonderheit der Rasse ist die sogenannte Leonberger-Polyneuropathie, eine erblich bedingte Erkrankung des peripheren Nervensystems, die sich durch Bewegungsunsicherheit, Muskelschwäche der Hinterhand sowie Atem- und Schluckbeschwerden äußern kann. Diese Erkrankung wurde in den letzten Jahren intensiv erforscht, um betroffene Linien frühzeitig erkennen zu können.
Daneben können beim Leonberger gelegentlich auch alltäglichere Beschwerden auftreten, etwa eine Rhinitis bei einem Hund mit Niesen und Nasenausfluss oder eine vorübergehende Verstopfung, die je nach Dauer und Begleitsymptomen tierärztlich abgeklärt werden sollte.
Expertenzitat: „Die Homozygotie für die Deletion war bei Leonbergern und Bernhardinern signifikant mit dem schweren, im Junghundealter auftretenden Polyneuropathie-Phänotyp assoziiert.“- Ekenstedt et al., 2014
Ein internationales Forscherteam um Kari Ekenstedt identifizierte 2014 in PLOS Genetics eine Deletion im ARHGEF10-Gen als Ursache einer schweren, früh auftretenden Form der Leonberger-Polyneuropathie. Hunde mit dieser Genvariante in doppelter Ausführung sind deutlich häufiger betroffen – eine Erkenntnis, die heute Gentests für Züchter ermöglicht.
Wie alt wird ein Leonberger?
Im Vergleich zu kleineren Hunderassen ist die Lebenserwartung des Leonbergers mit durchschnittlich sieben bis neun Jahren vergleichsweise kurz, was bei vielen großen und sehr großen Hunderassen zu beobachten ist. Vor allem Herzerkrankungen können bei dieser Rasse zu einem frühzeitigen Tod führen. Der Deutsche Club für Leonberger Hunde widmet sich daher gezielt der Aufgabe, die Lebenserwartung der Rasse durch verantwortungsvolle Zuchtauswahl langfristig zu erhöhen. Halter können durch eine gesunde Ernährung, angepasste Bewegung sowie regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen aktiv dazu beitragen, dass ihr Leonberger ein möglichst langes und gesundes Leben führt.
Erziehung und Aktivitäten mit dem Leonberger
Trotz seiner imposanten Größe ist der Leonberger ein folgsamer Hund, der sich bei konsequenter, einfühlsamer Erziehung gut führen lässt. Wichtig ist, früh mit der Erziehung des jungen Hundes zu beginnen und auf eine ruhige, klare Kommunikation zu setzen, denn auf Hektik oder unangebrachte Härte reagiert der sensible Riese eher zurückhaltend bis stur. Der Besuch einer Hundeschule wird insbesondere unerfahrenen Haltern empfohlen, um von Anfang an die richtigen Grundlagen zu schaffen.
Auch wenn der Leonberger kein Hochleistungssportler ist, schätzt er regelmäßige Aktivität. Mehrere tägliche Spaziergänge, gelegentliches Schwimmen sowie ruhigere Hundesportarten wie Fährtenarbeit oder Zugarbeit kommen seinem ausgeglichenen Temperament entgegen. Aufgrund seiner Vergangenheit als Rettungs- und Wasserarbeitshund zeigt er zudem häufig Begeisterung für Aufgaben im und am Wasser.
Häufige Fragen zum Leonberger
Ist der Leonberger ein guter Anfängerhund?
Grundsätzlich kann ein Leonberger auch von Hundeanfängern gehalten werden, sofern diese sich intensiv mit der Rasse auseinandersetzen und bereit sind, von Beginn an konsequent zu erziehen. Aufgrund seiner Kraft und Größe ist es jedoch hilfreich, sich Unterstützung durch eine Hundeschule zu holen.
Ist der Leonberger ein guter Wachhund?
Ja, der Leonberger gilt als zuverlässiger Wachhund. Sein wachsames Wesen und sein beeindruckendes Erscheinungsbild wirken bereits abschreckend auf ungebetene Besucher, ohne dass er übermäßig bellt oder aggressiv reagiert.
Wie groß und schwer wird ein Leonberger?
Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 72 bis 80 Zentimetern und ein Gewicht von 50 bis 77 Kilogramm, Hündinnen sind mit 65 bis 75 Zentimetern und 40 bis 60 Kilogramm etwas kleiner.
Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen nur der allgemeinen Information und ersetzen keine Untersuchung oder Beratung durch einen Tierarzt.
Quellen:
https://www.fressnapf.de/magazin/hund/rassen/leonberger
https://www.vdh.de/rasse-des-monats/rasse-des-monats-leonberger
https://journals.plos.org/plosgenetics/article?id=10.1371/journal.pgen.1004635
Santévet
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